Babypflege

Schutzhülle fürs Kind

Im Mutterleib schützt die so genannte Käseschmiere das Ungeborene wie eine zweite Haut. Doch diese Sicherheit ist nach der Geburt nur noch von kurzer Dauer: Nach dem ersten Waschen muss Babys Haut ohne diese Hülle auskommen. Eine besonders sanfte und natürliche Pflege muss nun als Schutzmantel für die sensible Babyhaut einspringen.





Foto: Nestlé

Babyhaut ist samtweich - das kommt daher, dass sie sehr viel dünner ist als die Haut Erwachsener. Ihr fehlen noch die schützende Hornhaut und Melanin - der braune Hautfarbstoff, der das Licht absorbiert.

Da die Talgdrüsen noch nicht voll funktionsfähig sind, verfügt sie noch nicht über einen stabilen Schutzmantel zur Abwehr von Krankheitskeimen. Dieser baut sich erst im Laufe der Jahre vollständig auf.

Babys Haut ist fettarm und sehr wasserreich. Der hohe Wassergehalt macht zum Beispiel die Haut am Kinderpopo so straff. Fettarmut bedeutet aber auch Trockenheit, weshalb nicht wenige Babys eine eher  trockene Haut haben.

Schützend für Babys sensible Haut während ihrer Aufbauphase ist daher eine sensible Pflege: Das beste Mittel zur Reinigung ist warmes Wasser. Zusätze von Seife oder Waschschaum trocknen die Haut aus. Lediglich ein paar Tropfen Weizenkeimöl können dem Wasser beigemischt oder entsprechende Bade- und Pflegeöle verwendet werden.

Die Haut an Armen, Beinen und Rumpf kann man mit einer leichten Baby-Lotion ohne Parfum- und Konservierungsstoffen nachfetten. Dies gilt umso mehr, wenn das Baby eine sehr trockene Haut hat.
 Ansonsten reicht es aus, höchstens zwei- bis dreimal pro Woche eine Lotion aufzutragen.

Für den Schutz vor Wind und Wetter eignet sich im Gesicht und an den Händen eine Schutzcréme für Babys. Jede Lotion und Créme immer zuvor auf einem 1 Euro-großen Hautareal des Babys auf Verträglichkeit testen.

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