Krippe oder Tagesmutter?

Wer betreut unser Kind, wenn wir nicht da sind? Krippe oder Tagesmutter, Au-pair-Mädchen oder (Ersatz-)Oma? Was ist das Beste für unser Kind? Wenn Sie nach der Elternpause in den Job zurück wollen, benötigen Sie eine Betreuungsmöglichkeit für Ihr Kind. Hier erfahren Sie, welche Lösung am besten zu Ihnen passt.

Oma und Opa

Ohne Oma und Opa läuft wenig in deutschen Kinderstuben – wie das Deutsche Jugendinstitut (DJI) in München herausfand, wird jedes dritte Kind in beträchtlichem Umfang von den Großeltern betreut. Die Pluspunkte: So viel Aufmerksamkeit wie von Oma und Opa bekommt ein Kind bei keinem Profi.

Und abgesehen von gelegentlichen Meinungsverschiedenheiten in puncto Erziehungsstil können Sie ihnen in der Regel blind vertrauen. Dieses Modell funktioniert aber nur, wenn Oma und Opa rüstig sind, am gleichen Ort wohnen, entweder in Rente, Hausfrau oder Hausmann sind und vor allem nichts Besseres zu tun haben, als ständig auf Ihren Nachwuchs aufzupassen.

Die meisten Großeltern sind zwar gern mit ihren Enkeln zusammen. Sie lieben es, ihnen die Welt zu erklären und für sie zu kochen. Das Problem: Einige haben vielleicht Lust, ihr Enkelkind ein oder zwei feste Tage pro Woche zu betreuen. Oder sind bereit, Ihr Kind ab und zu von der Krippe oder der Tagesmutter abzuholen.

Und sie springen sicher gern ein, wenn einmal alle Stricke reißen sollten. Doch bitte nicht als Dauereinrichtung! Dennoch gilt: Auf Oma und Opa ist im Notfall immer Verlass!

Und wenn Oma und Opa in Ihrer Familie fehlen? In immer mehr Regionen gibt es Oma-Opa-Dienste, die ältere, körperlich und geistig agile Menschen für die Kinderbetreuung vermitteln. Im Idealfall entsteht daraus eine kontinuierliche, familiäre Beziehung und die sogenannte Leihoma bzw. der Leihopa wird für Ihr Kind eine feste Bezugsperson.

Tagesmutter & Co