Traumhaft
Wie Babys in den Schlaf finden
Ein Kind, das von Anfang an nachts durchschläft, wünschen sich alle Eltern. Doch die Kleinen gewöhnen sich erst langsam an einen geregelten Schlaf-Wach-Rhythmus. Mutter und Vater können es auf seinem Weg dorthin liebevoll begleiten.
Bis zu 16 Stunden schlafen Neugeborene – allerdings auf 24 Stunden verteilt. Das macht ihren Eltern ganz schön zu schaffen. Denn Babys Rhythmus scheint dem ihren entgegengesetzt abzulaufen. Kinder müssen den Unterschied zwischen Tag und Nacht Schritt für Schritt lernen. Während der ersten sechs Lebensmonate verlängern sich die Wachphasen und der Tag-Nacht-Rhythmus stellt sich langsam ein.
Schlau im Schlaf
Innerhalb des ersten Lebensjahres schreitet die Entwicklung eines Kindes rasant voran – und vieles davon geschieht im Schlaf. Während der Tiefschlafphase wächst der Körper und erholt sich von den Anstrengungen des Tages, das Immunsystem wird gestärkt. Die Hälfte seiner Schlummerzeit verbringt das Baby in der Traumschlafphase (Rapid-Eye-Movement- Schlaf). Jetzt ist das Unterbewusstsein aktiv und verarbeitet die Geschehnisse des Tages. Neue Gedächtnisinhalte werden angelegt und mit vorhandenem Wissen verknüpft. Kurzum: Das Baby lernt im Schlaf.
Dem Rhythmus folgen
Schon Babys ticken nach einer inneren Uhr. Es macht keinen Sinn, diesen natürlichen Ablauf zu verändern. Babys Eltern sollten versuchen, seinen individuellen Rhythmus zu erkennen und ihm unterstützend zu folgen. Üblicherweise wird der Kinderschlaf zirka alle drei bis vier Stunden von einer wachen Phase unterbrochen, in der die Kleinen trinken. Danach brauchen Babys oft eine Ruhepause, bevor sie in eine Wachphase übergehen. Jetzt lieben sie Aufmerksamkeit und Beschäftigung. Bald darauf werden sie jedoch wieder müde – und es ist Zeit fürs Sandmännchen.
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