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Plan B

Muttermilch und Muttermilchersatz


Stillen gehört zu den zentralen Themen, mit denen sich Frauen während der Schwangerschaft und nach der Geburt beschäftigen. Zweifellos ist Stillen die beste Ernährung für ein Baby. Doch es gibt vielfältige Gründe, die Frauen dazu bewegen, sich gegen das Stillen zu entscheiden. Was sie tun können, um ihrem Kind auch mit Flaschennahrung einen optimalen Start zu gewährleisten.

Stillen ist die natürlichste und beste Ernährungsform für Säuglinge. Die Muttermilch passt sich in ihrer Zusammensetzung exakt dem Bedarf des Kindes an und bietet ihm in den ersten sechs Lebensmonaten alles, was es braucht. So versorgt sie den Säugling mit allen Schutzstoffen, die er benötigt. Zudem wirkt sie vorbeugend gegen Krankheiten und fördert die enge Bindung zwischen Mutter und Baby.

Die Motive, warum Frauen sich mitunter dennoch gegen das Stillen entscheiden, sind vielfältig: Einige hatten bereits beim ersten Kind Probleme mit dem Stillen und haben Angst, dass sich die Schwierigkeiten beim zweiten Baby wiederholen könnten.

Andere Frauen dürfen aus gesundheitlichen Gründen nicht stillen: Da die Erreger über die Muttermilch an den Säugling weitergegeben werden können, wird der Arzt Frauen bei bestimmten Krankheiten, wie Hepatitis B oder Tuberkulose vom Stillen abraten.

Schad- und Giftstoffe, wie Nikotin oder bestimmte Medikamente, werden ebenfalls über die Muttermilch übertragen. In jedem Fall ist es ratsam, das Thema „Stillen“ mit einem Arzt individuell abzuklären, um mögliche Risiken und Bedenken auszuräumen. Viele Probleme lassen sich auch durch eine individuelle Betreuung durch eine Hebamme während der Stillzeit lösen.

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