Stillleben

Basisnahrung „Muttermilch“

Stillen kann eigentlich jede Mutter. Wieso hört man dann von manchen Frauen, dass es bei ihnen nicht geklappt hat? Die Gründe dafür liegen häufig nicht bei den Müttern selbst. Sondern in einer unzureichenden Stillpraxis, falscher Anleitung und mangelnder Information. Faktoren also, die sich korrigieren lassen!




Foto: hess natur

Qualifikation

Optimale Stillvoraussetzung: Die Brustwarzen der Frau richten sich bei Berührung auf. Eine solche „Kontrolle“ nimmt die Hebamme schon in der Schwangerschaft vor. Ziehen sich die Brustwarzen dabei eher nach innen, spricht man von „invertierten“ Brustwarzen oder von Schlupf- und Hohlwarzen.
Ebenso wie besonders flache und kleine Brustwarzen sind diese jedoch kein Hindernis für eine befriedigende Stillzeit. Denn das Baby nimmt mit der Brustwarze auch einen großen Teil des Brustwarzenhofes in den Mund - und zieht die Brustwarze mit der Zeit heraus. Man muss dem Baby nur genügend Zeit dafür lassen. Zusätzlich helfen Brustwarzenformer.

Anlegestrategie

Richtiges Anlegen ist wichtig, damit die Brust nicht wund wird. In der Anfangszeit helfen hier vor allem Ruhe und Geduld: Während der ersten Mahlzeiten ist es normal, mehrmals von neuem beginnen zu müssen, das Baby von der Brust zu lösen, um es neu anzulegen - bis alles stimmt.
Egal, ob im Sitzen oder im Liegen, eine entspannte Position (von Kissen gestützt) ist wichtig. Das Kind sollte die Brust zentral und mittig in den Mund nehmen können, so dass Warze und Warzenhof gleichmäßig von den Lippen umschlossen werden.
Die beste Position für Mutter und Kind ist auch von der Größe der Brust abhängig: Bei einer besonders kleinen Brust kann das Kind in Seitenlage auf ein Kissen gelegt und dadurch erhöht werden. Bei einer großen, schweren Brust hilft ein Stillkissen, die Brust zu stützen. Experimentieren ist erlaubt!

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