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„Probleme sind wirklich lösbar“

Wissenswertes rund ums Stillen


Manche tun es in der Öffentlichkeit, andere lieber im stillen Kämmerlein. Viele freuen sich darauf, einigen ist die ganze Angelegenheit suspekt. Stillexpertin Lisa Fehrenbach über die Lust und Last des Stillens.

Muttermilch ist die ideale Ernährung für ein Baby. Aber hat das Stillen auch Vorteile für die Mutter? Gibt es vielleicht sogar Nachteile?

Bei Frauen, die stillen, bildet sich die Gebärmutter schneller zurück. Insgesamt erholt sich der Körper besser und die Frauen finden viel eher zu ihrem ursprünglichen Gewicht zurück. Stillen beugt zudem Erkrankungen wie Brust- oder Eierstockkrebs vor und die Stillhormone tragen dazu bei, dass die Frauen ausgeglichener sind. Manche Mütter fühlen sich durch das Stillen allerdings auch gestresst, weil sie das Gefühl haben, ihr Körper müsse immer verfügbar sein. Körperliche Nachteile gibt es nicht.

Viele Frauen fürchten um die Form ihrer Brust, wenn sie stillen.

Die Brust verändert sich im Leben einer Frau ohnehin. Nicht das Stillen, sondern die Schwangerschaft an sich hat einen großen Einfluss auf die Form der Brust. Der vermeintliche „Hängebusen“ ist also kein Argument gegen das Stillen.

Früher stillten Mütter eher nach einem festen Rhythmus, heute ist „Stillen nach Bedarf“ angesagt. Dennoch zur Orientierung: Wie oft sollte eine Mutter ihren Säugling anlegen?

Die Mutter, die es früher tatsächlich geschafft hat, nach der Uhr zu stillen, würde ich als Wunder der Natur bezeichnen. Experten empfehlen das Stillen nach Bedarf, also immer dann, wenn das Baby trinken möchte. Im Laufe von 24 Stunden sollte die Mutter es zwischen acht und 14 Mal anlegen. Dabei steuert das Angebot-Nachfrage-Prinzip die Milchbildung: Je häufiger die Frau ihr Kind anlegt, desto mehr Milch produziert ihr Körper.

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