Schnuller: Lebensabschnittsgefährte für Babys

Foto: Joachim Berga / pixelio.de
Schnuller: Lebensabschnittsgefährte für Babys
Egal ob blau oder leuchtend rot, mit Muster oder ohne, aus Silikon oder Naturkautschuk: Schnuller sind begehrte Einschlafhilfen und trendige Accessoires mit beruhigender Wirkung. Dennoch: Irgendwann heißt es für Kinder, Abschied zu nehmen von dem lieb gewonnenen Begleiter.
Leon ist hochzufrieden. Eingepackt in eine flauschige Kuscheldecke liegt der Säugling in seiner Wiege und nuckelt selig an seinem blauen Schnuller mit den bunten Schmetterlingen. Leons Eltern allerdings plagen manchmal Gewissensbisse, ob der Schnuller nicht doch unerwünschte Nebenwirkungen für die Gesundheit ihres kleinen Sohnes hat. Aber, Anlass zur Sorge gibt es für Väter und Mütter von Schnullerkindern nicht. Wenn sie ein paar Regeln beherzigen.
Keine Dauerlösung
Babys besitzen einen natürlichen Saugreflex. Viele nuckeln bereits im Mutterleib an ihrem Daumen. Frischgebackene Eltern werden zudem feststellen, dass ein aufgeregtes Baby intensiver und schneller nuckelt und sich dadurch rasch wieder erholt.
Ein Schnuller kann also Kindern – und damit gleichsam den Eltern – entspannte Momente bescheren, wenn er immer nur kurz und zu ausgewählten Zeiten zum Einsatz kommt. Denn: Die bunten „Mundstücke“ sind kein Notstopfen, der ein weinendes Kind zum Schweigen bringt. Schließlich signalisieren Quengeln oder Schreien in erster Linie das Bedürfnis nach Zuwendung und Körperkontakt.







