Zahnen

Fotos: Thinkstock
Durchbruch
Guck mal, wer da ist
Der erste Zahn kündigt sich bei jedem Baby anders an. Manche merken kaum etwas, und Eltern sehen ihn plötzlich schneeweiß aufblitzen, wenn das Kleine das Mündchen aufsperrt.
Andere Kinder sind vor dem Durchbruch quengelig, sabbern und haben schlechte Laune. Sie bekommen dicke rote Backen, reagieren vielleicht sogar mit Durchfall oder leichtem Fieber.
Kinderärzte weisen außerdem darauf hin, dass es nicht immer klar ist, ob hinter den Beschwerden wirklich die ersten Zähnchen stecken. Schließlich machen Babys bereits früh auch Infektionen durch.
Für Eltern bringt diese Zeit nicht selten unterbrochene Nächte, Stress oder Unsicherheit mit sich. Weint unser Baby jetzt, weil es Zähnchen kriegt und Schmerzen hat? Ist es sinnvoll, ein schmerzlinderndes Mittel aufzutragen? Welche Beißringe sind geeignet? Und was wird aus dem Stillen?
Spucken gehört dazu
An sich ist das Durchbrechen der Zähne eine ganz normale, von der Natur optimal gesteuerte Angelegenheit. Es ist lediglich von mehr oder weniger großer Unruhe begleitet, je nachdem was für ein Typ Ihr Kind ist.
Eines haben alle zahnenden Kinder gemeinsam: Sie spucken vermehrt. Im Nu sind Lätzchen und Kleidung im Hals- und Brustbereich durchgeweicht und feucht. Jetzt brauchen Sie stapelweise zusätzlich Mullwindeln oder kleine Hals- und Taschentücher. Dem Baby diese umzulegen und häufig zu wechseln ist die einzige Möglichkeit, Strampelhose und Jäckchen halbwegs trocken zu halten.

Der erste Beißring
Jetzt kommt die Zeit für den ersten Beißring. Denn nun haben Babys das Bedürfnis, auf harten Dingen herumzukauen. Dies wirkt wie eine Massage und hilft beim Durchbruch des Zahnes. Im Handel gibt es ein breites Angebot von Beißringen für die Kleinen.
Hierauf sollten Sie achten: Ein leichter, gut zu greifender Beißring ist sicherer, als wenn Ihr Kind auf irgendeinem Spielzeug oder Gegenstand herumkaut. Schließlich ist nicht alles, was die Kleinen sich so schnappen auch speichelecht, mit ungiftigen Farben bemalt oder schön abgerundet.
Ob harter oder weicher Beißring ist Ihrem Baby vermutlich egal. Wenn Sie sich für ein weiches Exemplar entscheiden, sollten Sie genau hinschauen. Kaufen Sie sicherheitshalber nur Beißringe mit dem Vermerk „ohne Weichmacher“, „ohne Phtalat“ oder „PVC-frei“.
Denn diese sind inzwischen verboten. Oder gleich solche Modelle, die aus Polyethylen (PE) oder Polypropylen (PP) sind. Mit Flüssigkeit gefüllte Ringe sollten Sie nur im Kühlschrank, aber nicht im Eisfach kühlen. Sonst werden sie zu kalt und verletzen die zarte Mundschleimhaut Ihres Babys.







