„Puh, das stinkt“, melden Kinder oft, wenn sich jemand in ihrer Nähe eine Zigarette anzündet. Kinder können sich ihre Luft nicht aussuchen. Sie sind darauf angewiesen, dass die Erwachsenen sie vor dem blauen Dunst schützen. Denn Tabakrauch ist der gefährlichste Schadstoff ihrer Atemluft.
Wölkchen für Wölkchen reichert der Glutkegel einer Zigarettenspitze die Raumluft mit etwa 4.000 giftigen Stoffen an. Viele davon sind im Passivrauch deutlich höher konzentriert, als in einem Zug an der Zigarette. Einige der Substanzen, wie Formaldehyd und Ammoniak, reizen besonders die Atemwege. 40 andere wirken sogar krebserregend. Zwar ist der Tabakrauch auch für Erwachsene schädlich. Kinder allerdings nehmen viel mehr Schadstoffe über die Atemluft auf: Sie atmen pro Minute zwei- bis dreimal so viel Luft ein und aus wie Erwachsenen und nehmen deshalb mehr Umweltgifte auf. Außerdem ist bei den Kleinen das Verhältnis von Hautfläche zum Körpervolumen größer, so dass sie auch über diesen Weg mehr Umweltgifte aufnehmen.
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