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Bademeister

Babyschwimmen – die Kleinsten in ihrem Element


Die meiste Zeit ihres noch jungen Lebens haben Säuglinge im Bauch ihrer Mutter verbracht. Wie schwerelos schwammen sie im Fruchtwasser. Nach ihrer Geburt können sie dieses Element neu entdecken – in einem Babyschwimmkurs.

Spielplatz im Wasser: Das Babyschwimmen ist vielmehr eine Art Eltern-Kind-Gymnastik als ein Schwimmkurs. Der Spaß steht hier im Vordergrund. Spielerisch gewöhnen sich Babys an das erfrischende Nass. Sie erproben die Bewegungsmöglichkeiten, die die Schwerelosigkeit ihnen bietet und genießen den engen Körperkontakt mit ihren Eltern. Es geht nicht darum, tatsächlich Schwimmen zu erlernen. Aber wenn ein kleiner Mensch vergnügt und angestrengt mit seinen Armen rudert und mit seinen Beinen strampelt, dann sieht es so aus, als wolle er schwimmen!

Gut für die Entwicklung

Im Wasser können sich Babys uneingeschränkt bewegen. Plantschen, strampeln, paddeln – und das in alle Richtungen. Aber, die kleinen Nachwuchs-Schwimmer erreichen noch mehr: Ihr Gleichgewicht wird im Wasser verstärkt stimuliert. Außerdem kräftigt der Wasserwiderstand die Muskulatur. Schließlich ist nachgewiesen, dass munteres Patschen und Strampeln mit Armen und Beinen die Atmung anregt. Schwimmen geht auch unter die Haut, es stimuliert die Nerven, beruhigt und entspannt durch die großflächige Körpermassage des Wassers.

Wasser auf der Haut, auf Mamas oder Papas Arm durch das Becken schweben: Die Erlebnisse im Kurs vermitteln den Kleinen neue Reize und Eindrücke, die ihre geistige Entwicklung beleben. Die Eltern-Kind-Beziehung wird durch das gemeinsame Erlebnis gestärkt, die soziale Entwicklung profitiert durch den Kontakt mit anderen großen und kleinen Teilnehmern. Viele Babyschwimmer entwickeln sich durch die motorische Frühförderung besser als ihre Altersgenossen, die keinen Kurs besucht haben. Sie sind mutiger, selbstständiger und zeigen größere soziale Kontaktbereitschaft.

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