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Mit Händen und Füßen

Spielen mit Babys


Greifen, Gegenstände erforschen oder Klötze stapeln: Spielen ist das Zauberwort für ein glückliches Babyleben. Wichtiger als jedes Spielzeug sind dabei die Eltern. Alles, was sie mit ihrem Kind spielerisch tun, fördert die Entwicklung und ist für Babys höchst spannend und sehr unterhaltsam.

Da kann manch Erwachsener schon neidisch werden: 15.000 Stunden spielen Kinder in den ersten sieben Lebensjahren. Das sind sieben bis acht Stunden täglich. Schon mit wenigen Wochen beginnen sie, durch Spielen Erfahrungen über die Beschaffenheit der Welt zu sammeln. Wirkliches Spielzeug braucht ein Baby noch nicht. Die ersten spielerischen Aktionen finden nahezu automatisch zwischen Eltern und Kind statt: Mama oder Papa schmusen mit ihrem Baby, tragen es herum, singen ihm etwas vor, halten seine Hände, streicheln es. Mit allen Sinnen nimmt das Baby dabei jede Menge Eindrücke auf.

Augen und Ohren auf

In den ersten drei Lebensmonaten ist für ein Baby alles interessant, was in seinem Blickfeld auftaucht. Denn Spielen heißt für die Allerkleinsten zunächst schauen. Wissenschaftler haben entdeckt, dass Babys besonders aufmerksam auf Gesichter reagieren. Eltern, die lustige Grimassen schneiden, mit den Augen blinzeln, begleitet von lang gezogenen „Ahs“ und „Ohs“, lösen bei ihrem Gegenüber häufig pure Freude aus. Auch sanfte Melodien aus einer Spieluhr oder „live“ vorgetragen, begeistern Babys und regen Gehör und Sprachentwicklung an.


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