Expertenforum: Stillen, Babyzeit & Schreibabys
| Datum: | 14.02.2011 |
| Name: | Bianca |
| Fragestellung: | Abstillen: Wie muss ich vorgehen? |
| Erklärung: | Hallo,
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| Antwort: | Liebe Bianca, das Abstillen ist ein kleiner Abschied, ein weiterer Abnabelungsprozess - für das Kind genauso wie für die Mutter. Es ist gut, wenn beide dazu bereit sind. Ihr Sohn braucht die Muttermilch nicht mehr als Nahrung, aber er wird die Stillzeiten dennoch genießen, wie Sie vielleicht auch. Wenn Sie mit dem Stillen jetzt so langsam aufhören wollen, dann wäre es zunächst wichtig, dass Sie das ganz klar für sich entscheiden. Oft hilft es, einen Termin festzulegen und die letzten Mahlzeiten noch einmal so richtig zu genießen und bewußt Abschied zu nehmen. Erklären Sie es Ihrem Sohn, auch wenn er es scheinbar nicht versteht. Sagen Sie ihm, wie groß er jetzt schon ist und dass es andere feine Sachen für ihn geben kann. Es ist in jedem Fall gut, Ihrem Sohn eine Alternative anzubieten. Eine Milchflasche z. B. mit verdünnter Kuhmilch ist ja nach einem Jahr unbedenklich. Wenn die Milch noch weiter fließt, läßt sie sich unter der Dusche oft gut ausstreichen, ohne dass die Milchbildung angeregt wird. Salbei- oder Pfefferminztee hemmen die Milchbildung. Zum Abstillen helfen auch homöopathische Mittel (z. B. Phytolacca D3). Ich wünsche Ihnen beiden eine gute "Abnabelung" und eine schöne Zeit miteinander. Dorothea Kühn
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