Bettchen, Wickeltisch & Co.

Babysichere Wohnung

Bevor der Nachwuchs zu Hause einzieht, stehen einige Veränderungen in der Wohnung an. So wird die Umgebung babysicher.

Säuglinge brauchen vor allem eines: Schlaf. Deshalb zählt das eigene Bettchen zu den wichtigsten Möbelstücken in ihrem neuem Zuhause. Ein sinnvoller Platz für das ‚Schlafgemach’ der Kleinsten ist direkt am Elternbett. So erreicht die Mutter das Kind nachts zum Stillen, ohne aufstehen zu müssen.

Außerdem können Eltern das Baby leichter beruhigen, da sie es nicht immer sofort aus dem Bett heben müssen. Ideal sind deshalb Babybettchen, die sich sicher an das Elternbett ankoppeln lassen. Auch die Matratze erfordert besonderes Augenmerk: Sie darf nicht zu weich sein, damit das Kind nicht einsinkt Anstelle einer Decke ist ein Schlafsack eine gute Alternative. Er kann nicht über den Kopf des Babys rutschen oder weggestrampelt werden.

Angenehm schlummern

Was Erwachsenen gut tut, ist auch für Säuglinge wichtig: eine gemäßigte Temperatur im Schlafzimmer. Direkt nach der Entbindung kann es etwas wärmer sein, doch nach einigen Tagen dürfen im Schlafbereich kühle 16 bis 18 Grad herrschen. Während der Sommermonate sind Ventilatoren oder Klimaanlagen tabu, lieber auch nachts auf leichte Kleidung zurückgreifen oder den Schlafsack weglassen. Sind Eltern unsicher, ob es dem Baby zu heiß ist, können sie nachfühlen: Wenn der Nachwuchs im Schlaf nicht schwitzt und sich sein Nacken warm und trocken anfühlt, ist alles in Ordnung.
Tagsüber müssen Babys nicht isoliert im Nebenzimmer schlummern. Stubenwagen oder Wiege sind komfortable mobile Schlafplätze, da Babys sich nicht an normalen Alltagsgeräuschen stören. Wiege oder Stubenwagen sollten jedoch mit einer ebenso guten Matratze ausgestattet sein wie das Bettchen.

Gut gewickelt

Unverzichtbares Möbelstück im Babyhaushalt ist der Wickeltisch. Dieser muss nicht zwangsläufig neu sein. Eine separate Auflage verwandelt die alte Kommode in einen angemessenen Wickelplatz. Wichtig ist jedoch, dass der Aufsatz gut befestigt ist, damit er beim Aufstützen nicht kippt.

Eltern sollten außerdem auf eine Umrandung achten, damit die Wickelutensilien nicht herunterfallen können. Oft bücken sich die Eltern kurz, aber auch in diesem einen Augenblick besteht die Gefahr, dass das Kind stürzt. Windeln, Creme oder frische Bodys warten also am besten griffbereit in einem nahen Regal auf ihren Einsatz.

Rückzugsort

Früher oder später ist es soweit: der Nachwuchs bezieht sein Babyzimmer. Da Kleinkinder ihre Welt visuell wahrnehmen, freuen sie sich über helle und dezent farbenfrohe Wände. An der Decke sorgen Mobiles dafür, dass dem Baby der Blick nach oben nicht langweilig wird.

Ein gemütlicher Sessel oder ein Schaukelstuhl im Kinderzimmer bieten einen entspannten Platz zum Stillen – und das Babybett ist auch nicht weit. Der Schlafraum selbst sollte nachts nicht komplett abgedunkelt werden. Das ängstigt Kinder - Hebammen empfehlen daher ein kleines Nachtlicht. Tagsüber ist der Schlafraum nur leicht abgedunkelt. So verinnerlichen Babys den Unterschied zwischen Tag und Nacht leichter.

Auf Achse

Zwischen dem sechsten und zehnten Lebensmonat lernen die Kleinen zu krabbeln und beginnen, die Wohnung auf eigene Faust zu erkunden. Spätestens jetzt ist es notwendig, alle Gegenstände in Greifhöhe wegzuräumen. Kleine Entdecker machen auch vor bodennahen Türen, Fenstern und Schränkchen nicht Halt.

Um die Wohnung vor dem drohenden Chaos zu bewahren, sind Eltern gut beraten, diese mit Schutzmechanismen zu versehen. Küche und Bad bleiben am besten babyfreies Gebiet. Hier lauern nämlich Gefahren wie heiße Töpfe, Putzmittel oder elektrische Geräte wie Haartrockner und Waschmaschine. Das Kind begleitet seine Eltern besser im Laufstall in diese unübersichtlichen Räume. Von Hochsitz und Babywippe raten viele Experten dagegen ab: Die Sitzposition entspricht nicht der natürlichen Haltung des Kindes und behindert seine motorische Entwicklung sogar. Schön ist es, das Kind auch zu Hause hin und wieder in einer Trage am Körper zu haben. Das wirkt beruhigend, und die Eltern können damit problemlos verschiedene Pflichten im Haushalt erledigen.

Weitere Gefahrenstellen wie Treppen und Steckdosen können durch Schutztüren und Kindersicherung leicht entschärft werden. Wenn dann Mami und Papi immer mit einem Auge beim Nachwuchs sind, steht der kindlichen Erkundungstour durch die Wohnung nichts mehr im Weg.

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