Tiere in der Familie
Tiere in der Familie
Viel Spaß mit tierischen Freunden
Kinder lieben Tiere. Mit ihnen können sie herrlich spielen, toben und kuscheln. Viele Tiere sind wahre Künstler, die jedes Kind zum Staunen bringen. Besonders für Stadtkinder, die wenig Bezug zur Natur haben, ist es sehr spannend, die Tiere zu beobachten. Ein Kind kann zudem viel lernen, wenn es ein Haustier versorgt. Es erfährt, Verantwortung zu tragen und Aufgaben zu erfüllen, und es lernt spielerisch, ohne Worte zu kommunizieren. Denn sie können nur dann eine Beziehung zu einem Tier aufbauen, wenn sein Verhalten verstehen.

Foto: sxc.hu
Aber auch wenn Tiere lustige und unterhaltsame Zeitgenossen sind, gibt es vor der Anschaffung bestimmte Aspekte, die Eltern berücksichtigen sollten.
Zunächst einmal sollten sie herausfinden, welches Tier in die Familie passt. Dabei spielt die Größe der Wohnung und die Nachbarschaft eine entscheidende Rolle. Außerdem duldet nicht jeder Vermieter oder Nachbar nächtliches Bellen oder herum streifende Katzen. Also unbedingt vorher abklären! Zudem sollte man sich im Klaren sein, welche monatlichen Kosten anfallen werden – für Zubehör wie Leine, Käfig und Spielutensilien, für Futter, Pflegemittel und Tierarztbesuche. Die Kosten hängen von der Größe des Tieres ab und fallen auf unabsehbare Zeit an. Eltern sollten sich zudem fragen, ob die Familie bereit ist, das Tier ein Leben lang zu behalten und ob immer genug Zeit ist, das Tier zu versorgen – auch, wenn die erste Euphorie verflogen ist oder das Wetter wenig zum Spazieren gehen einlädt. Zusätzlich muss die Familie klären, wer den kleinen Liebling während der Urlaubszeit pflegt.
Kindern Verantwortung übertragen
Wenn Sie sich für ein Tier entschieden haben, müssen sie klären, wer welche Aufgaben übernimmt. Wichtig ist, dass die übertragenden Pflichten dem Alter des Kindes entsprechen. Sinnvoll ist es auch, sich gemeinsam mit ihm um das Haustier zu kümmern und etwas über Lebensgewohnheiten, Bedürfnisse und Eigenschaften ihres Liebling zu erzählen. Hilfreich können auch Tier-Ratgeber sein, die extra für Kinder geschrieben sind. Nach einiger Zeit lernt das Kind mit dem Tier umzugehen und weiß zum Beispiel, wieviel Futter es braucht. Trotzdem gilt: Pflichtbewusstsein und Verantwortungsgefühl bauen sich langsam auf. Darum sollte ein Kind langsam an seine Aufgabe herangeführt werden.
Denken Sie auch daran, dass Sie als Eigentümer für Ihr Tier verantwortlich und sie verpflichtet sind, Schäden zu ersetzen, die der Hausfreund verursacht hat.
Ratsam ist eine Tierhalterpflichtversicherung. Möchten Sie lieber kein Haustier halten, kann eine Tierpatenschaft in Frage kommen. Größere Zoos, Tierparks und Tierschutz-Organisationen bieten das an. Als Pate suchen Sie sich ein für die Patenschaft freigegebenes Tier aus, zahlen einen einmaligen oder monatlichen Betrag und können das Tier besuchen. So können Sie "Ihr" Tier näher kennen lernen, und Zoo oder Tierpark freuen sich über die finanzielle Unterstützung bei Haltung und Pflege der Tiere.

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Wir haben Information über die beliebtesten Haustiere zusammengestellt:
Hundesind die perfekten Spielkameraden und Beschützer. Sie sind treue Gefährten und verstehen ihr Herrchen ohne Worte, sind sehr anhänglich, aber beanspruchen auch viel Zeit und Aufmerksamkeit. Bei guter Erziehung werden sie zu richtigen Akrobaten. Mit anderen Haustieren verstehen sie sich gut, wenn sie von klein auf mit ihnen zusammen leben. Kommen neue Tiere hinzu, sollte man sie langsam aneinander gewöhnen.
Katzen
sind gesellige Einzelgänger, die sich durch Fauchen und Schnurren genau ausdrücken können. Sie lieben Streicheleinheiten und sind anschmiegsam – aber nur so lange sie wollen. Denn Katzen lieben auch ihre Unabhängigkeit. Mit Hunden sollten sie nur zusammenleben, wenn sich die Tiere schon von klein auf kennen.
Das Zwergkaninchen
braucht viel Bewegung und liebt das Zusammensein mit Artgenossen oder auch mit Meerschweinchen. Zwergkaninchen sind sehr anhänglich und kuscheln gerne nach ausgedehnten Erkundungstouren. Zum Knabbern lieben sie alles, was gesund ist. Problematisch wird es mit Hund und Katze. Diese Tiere sollten sich langsam aneinander gewöhnen.
Meerschweinchen
sind sehr liebe und zutrauliche Nager und fühlen sich in Gesellschaft von Artgenossen wohler. Meerschweinchen mögen tägliche Streichel- und Turneinheiten. Sie vertragen sich gut mit Kaninchen. An Hunde und Ratten müssen sie sich erst gewöhnen. Vorsicht: Für Katzen sind die kleinen Nager Beutetiere.
Hamster
sind Einzelgänger und vertragen sich nicht mit gleichartigen Spielgefährten. Die nachtaktiven Nager sind zutraulich und können sich sehr an ihre Besitzer gewöhnen. Trotzdem mögen sie nicht ständig herumgetragen oder gestreichelt werden und wollen zur Schlafenszeit lieber ihre Ruhe haben. Hamster brauchen immer etwas zum Nagen und einen abwechslungsreichen Spielplatz. Aber Vorsicht! Hamster mögen gerne Teppiche und Gardinen und knabbern sie an.
Schildkröten
sind nicht besonders spielfreudig und brauchen ihre ausgedehnten Sonnenbäder. Sie müssen sich auch erst langsam an ihre Besitzer gewöhnen, sind aber sehr lernfähig. Wenn Schildkröten mit anderen Haustieren gehalten werden, ist Vorsicht geboten: Sie sehen in den Schildkröten eine leichte Beute.







