Ihr Weg zur Kur
Ihr Weg zur Kur
1. Beantragen Sie die Formulare
In der Regel reine Formsache. Ein Anruf bei der Krankenkasse mit der Bitte um Zusendung genügt (vor allem der Weg für Väter). Mütter können sich auch an eine der bundesweit 1.400 Beratungsstellen des Müttergenesungswerks wenden. Die nächst gelegene und auch die Formulare zum Download finden Sie unter www.einfach-zuviel.de.
2. Lassen Sie sich beraten
Überlegen Sie sich vor dem Arztbesuch, wie Sie Ihre Kur verbringen möchten. Welches Klima passt zu Ihren Indikationen (für Allergien ist das Hochseeklima auf Borkum und Helgoland gut)? Informationen über die Angebote erhalten Sie auf folgenden Internetseiten und über das Kurtelefon des Müttergenesungswerks 030-33 00 29 29.
www.muettergenesungswerk.de
www.kag-muettergenesung.de
www.awokuren.de
3. Besuchen Sie Ihren Hausarzt
Fährt Ihr Nachwuchs mit zur Kur, sollte der beim Arzttermin dabei sein. Die Formulare der Krankenkasse nicht vergessen! Besprechen Sie Ihr Befinden mit dem Arzt und teilen Sie ihm Ihre Kurwünsche mit. Je detaillierter er sie medizinisch belegen kann, desto größer die Chance, dass Ihre Wünsche berücksichtigt werden.
4. Wählen Sie eine Kureinrichtung
Die gesetzliche Grundlage sieht eine generelle Wahlfreiheit der Einrichtung vor. Einige Krankenkassen schränken diese jedoch ein. Sind Sie nicht festgelegt, steht spätestens jetzt ein Besuch in der Beratungsstelle an. Anhand der Indikationen sucht man hier gemeinsam mit Ihnen eine passende Einrichtung. Und hilft auch, falls eine Kur abgelehnt wird.
5. Informieren Sie Ihren Arbeitgeber
Teilen Sie den Kurtermin frühzeitig Ihrem Arbeitgeber mit. In den meisten Verträgen ist die so genannte Entgeldfortzahlung geregelt. Auch geringfügig Beschäftigte haben Anspruch auf Lohnfortzahlung für sechs Wochen. Ebenso haben Bezieher von ALGII, Sozialhilfe sowie Familien mit kleinem Geldbeutel die Möglichkeit zur Kur. Für drei Wochen Vollpension und medizinische Behandlung zahlt jeder erwachsene Teilnehmer nur 220 Euro.
6. Fahren Sie los und tanken Sie auf!
Den Kurerfolg stabilisieren und die Kur ein Stückchen mit in den Alltag tragen – dabei helfen Ihnen die Kurnachsorgeangebote der Beratungsstellen. Aber zunächst gilt: Drei Wochen abschalten und genießen!







