Alarmstufe Rot

Das schützt vor Sonnenbrand


Ob „rote Rübe“ oder der Vergleich mit einer Tomate: Wer einen Sonnenbrand hat, braucht für den Spott der Mitmenschen nicht zu sorgen. Rötung und Häme gehen schnell vorbei, die Schäden in der Haut bleiben allerdings ein Leben lang.



Kind in der Sonne
Foto: sxc.hu

Er macht sich immer erst dann bemerkbar, wenn es schon zu spät ist: Sonnenbrand! Die ersten Symptome offenbaren sich nach ungefähr vier bis acht Stunden nach dem Sonnenbad. 
Nach zwölf bis 36 Stunden erreichen die Beschwerden ihren Höhepunkt. Je nach Stärkegrad der Verbrennung ist die Haut hellrot bis dunkelrot verfärbt und geschwollen. Sie fühlt sich heiß an und schmerzt. Die auffällige Rötung ist Zeichen einer entzündlichen Reaktion. Sie wird durch die erweiterten Gefäße verursacht, in denen sauerstoffreiches Blut zu den angegriffenen Zellen transportiert wird. Denn: Der Körper muss die Schäden in den Hautzellen reparieren und arbeitet auf Hochtouren.

Das Feuer löschen

Bis die Verbrennung abgeklungen ist, sind Sonnenbäder absolut tabu. Zunächst heißt es nun Feuerwehr spielen und die Symptome lindern: After-Sun-Lotionen erfrischen die verbrannte Haut und machen sie geschmeidig – Hautschäden reparieren sie allerdings nicht. Juckreizstillende Gele aus der Apotheke besänftigen die Haut.

Auch eine erfrischende Dusche bei circa 25 Grad, feuchte Tücher oder Umschläge mit kühlender Creme lindern die Beschwerden. Und: Möglichst viel trinken, weil der Körper viel Flüssigkeit verloren hat. Wenn es wieder hinaus ins Freie geht, sollten die betroffenen Partien komplett von luftiger Kleidung bedeckt sein – die neue, nachwachsende Haut ist nämlich besonders empfindlich.

Lesen Sie hier weiter:
Eltern in der Pflicht