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Sonnenschutz für die ganze Familie

„Kinderhaut ist empfindlich“

Nach Wochen voller Kälte und Schnee steht endlich der Frühling vor der Tür. Mit im Gepäck: die ersten zarten Sonnenstrahlen. Doch die sind nicht zu unterschätzen: Wie Familien sich vor schädlicher UV-Strahlung schützen können, erklärt die Zellbiologin Dr. Beate Volkmer.

Frau Dr. Volkmer, wenn die Sonne vom Himmel strahlt, fällt es schwer zu glauben, dass sie auch Schaden anrichten kann. Warum ist zu viel Sonne gefährlich und was passiert mit der Haut?

Nicht die Sonne ist gefährlich, sondern die UV-Strahlen. Sie schädigen das Erbgut in den Hautzellen, das sich daraufhin verändern kann. Diese Mutation führt mitunter zu Hautkrebs. Wir müssen uns bei jedem Aufenthalt im Freien bewusst sein, dass die Haut nichts vergisst – zu viel Sonneneinstrahlung ist sogar noch nach Wochen nachweisbar. Auch ohne einen Sonnbrand ist die Haut nach einem Sonnenbad angegriffen. Der Sonnenbrand ist bereits ihr letzter Hilferuf, dass es jetzt viel zu viel war.

Gibt es denn auch positive Effekte?

Die Sonne spendet uns Wärme und Licht, ohne die kein Leben auf der Erde möglich wäre. Die UV-Strahlung hat damit jedoch nichts zu tun. Wir sehen und spüren sie nicht direkt, aber sie ist verantwortlich für die Bräunung der Haut und für den Sonnenbrand. Der einzige positive Effekt der UV-Strahlung ist, dass sie die Vitamin-D-Produktion im Körper ankurbelt. Dieses Vitamin braucht unser Körper für den Aufbau und Erhalt der Knochen. Dafür genügen bereits täglich 15 Minuten indirekte Sonneneinstrahlung auf Gesicht und Hände.

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