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Kinderkutschen


Mit dem Fahrradanhänger sicher unterwegs

 Komfort, Sicherheit und Fahrspaß für die ganze Familie – Fahrradanhänger für Kinder werden immer beliebter. Sogar Babys können darin schon gut geschützt mitgenommen werden. Doch was zeichnet eine gute Rikscha für den Kindertransport aus? Und wie fährt es sich damit? Tipps für Kauf und Einsatz.

Ein Kind hinten auf dem Rad im Kindersitz, eines vorne – aber wohin jetzt mit den Tüten und Taschen? Mit ihren beiden kleinen Söhnen kam Eveline jede Einkaufstour wie ein Hindernisrennen vor. Um dennoch mobil zu bleiben, entschied sie sich für einen Kinder-Fahrradanhänger: „Davon profitieren wir alle. Die Kinder sitzen bequem, ich habe mehr Bewegungsfreiheit – und für die Einkaufstüten ist auch noch Platz.“

 

Viel Raum für kleine Passagiere

Ob für Einkäufe oder Ausflüge – immer mehr Eltern entscheiden sich für Fahrradanhänger. Die praktischen Rikschas bieten Platz für bis zu zwei Kinder bis maximal sieben Jahre nebst Spielzeug, Lieblingsstofftier und anderem kleinen Gepäck. Die jungen Passagiere sind vor Wind, Wetter und UV-Strahlen geschützt. Und: Während Mama oder Papa vorne strampeln, können sie trinken, spielen oder gemütlich ein Nickerchen halten.

So viel Komfort ist allerdings nicht ganz billig: Während ein brauchbarer Kindersitz bereits für 50 Euro zu haben ist, belastet ein Anhänger die Familienkasse mit mindestens 250 Euro – je nach Ausstattung können es auch über 1000 Euro sein. Dafür können aber schon Babys ab sechs Wochen mitgenommen werden. In einer Babyschale liegen sie sicher und bequem, spezielle Seitenkissen halten das Köpfchen in einer stabilen Lage. Einige Anhänger-Modelle lassen sich auch zum Schiebebuggy umrüsten.

 

 




Das bietet ein guter Anhänger

Gute Fahrradanhänger bestehen aus einem stabilen Alu-Rahmen mit wasserdichter Stoffbespannung. Den Boden bildet eine feste Wanne aus Kunststoff oder Metall. Zusätzlich sorgen Überrollbügel für Schutz. Zur Grundausrüstung gehören Sicherheitsgurte und eine Einstiegsschürze – meist eine Kombination aus einem feinmaschigen Netz, das auch vor Insekten schützt, und einem durchsichtigen Regenschutz. Reflektoren an allen Seiten und ein eigenes Rücklicht gewährleisten, dass der Anhänger auch bei Dunkelheit gut zu erkennen ist.

Eine Deichsel, die am besten in Höhe der Hinterachse des Fahrrades angekuppelt wird, verbindet Anhänger und Rad. Wurde die Kuppelung nicht richtig geschlossen, hält notfalls eine Sicherungsleine die Verbindung. Gefährlich wird es, wenn die Kleinen im Anhänger herumturnen. Sicherheitsgurte sind deshalb ein Muss – ebenso wie ein geeigneter Fahrradhelm.

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