Im Herzen von Mutter Natur brauchen Sie kein Gasthaus und keine Tischreservierung. Eigentlich benötigen Sie für ein gelungenes Picknick lediglich schönes Wetter, einen Platz im Grünen und geeignetes Proviant. Doch welcher Platz ist am besten geeignet an einem heißen Tag mit kleinen Kindern? Welche Speisen sollten lieber zuhause bleiben?
Ein Vier-Punkte-Plan für einen gelungenen Tag im Grünen hilft Ihnen:
Punkt 1: Wohin?
Schon die gemeinsame Vorbereitung kann allen richtig viel Spaß machen. Zusammen wird ein schöner Platz für das Picknick erkundschaftet, zum Beispiel bei einem Spaziergang. Picknicken lässt sich fast überall.
Optimal ist ein Platz, der sowohl Sonne als auch Schatten bietet. Sei es eine Wiese mit Baumbestand, das schattige Ufer eines Bachs oder eine Bank mit schönem Ausblick. Wenn Sie mit Kindern unterwegs sind, sollte auch viel Platz zum Spielen und Toben vorhanden sein. Vielleicht liegt als zusätzliche Überraschung für die Kinder ein Abenteuerspielplatz oder ein Wildpark in der Nähe?
Fragen Sie am besten bei der Stadt- oder Gemeindeverwaltung nach Grillplätzen und schönen Ausflugzielen in der Umgebung.
Reizvoll ist auch eine Fahrrad-Tour oder einer Wanderung zum Ausflugsziel. Dann haben Sie sich das Schlemmen im Grünen so richtig verdient. Egal, wohin die Reise geht, bedenken Sie: Wenn Sie viel zu tragen haben, sollte keine hohen Berge zwischen Ihnen und Ihrem Picknickplatz liegen.
Punkt 2: Die Grundausstattung
Jeder Picknickprofi hat eine Grundausstattung. Eine große Decke, die auf der Unterseite mit Thermofolie beschichtet ist, schützt vor Kälte und einem nassen Hosenboden. Schön sind Kissen, die das Sitzen auf der Erde bequemer machen oder kleine Strandstühle, die sich leicht transportieren lassen.
Spezielle Picknickkörbe, die Geschirr und Besteck gleich mitliefern, sind beliebt, aber leider oft zu schwer. Leichter zu transportieren sind einfache Körbe oder Taschen. Nehmen Sie Kunststoffgeschirr, Pappteller und Plastikbecher statt Porzellan und Gläser. Dann geht auch nichts kaputt. Verwechslungen von Tellern, Besteck und Bechern lassen sich vermeiden, wenn jeder Gast eine Garnitur in einer anderen Farbe hat.
Zur Zubereitung des Essens vor Ort dienen ein kleines Messer, ein Schneidebrett, Flaschenöffner, Korkenzieher und ein paar Gewürze. Küchenrolle, Taschentücher oder Servietten sollten ebenfalls nicht fehlen. Kommen wir zur Hauptperson an heißen Tagen: der Kühltasche. Für warme Tage und empfindliche Speisen ist sie besonders wichtig. Bestücken Sie diese am besten mit mehreren Kühlelementen. Falls ein Bach in der Nähe Ihres Picknick-Platzes ist, können Sie dort die Getränke lagern und haben in der Kühltasche mehr Platz für das Essen.
Wichtig: Tüten oder Müllbeutel, damit Sie keinen Abfall in der Natur hinterlassen. Lieben Sie es ästhetisch, stecken Sie den Müllbeutel einfach in einen Korb oder in eine Stofftasche. So wird er nicht weggeweht und sieht schöner aus. Grundsätzlich gilt: Je weniger Verpackungen desto weniger muss wieder nach Hause geschleppt werden.
Wer mit Kindern ins Grüne fährt, sollte auch an Sonnencreme, Mückenschutzmittel und eine kleine Notapotheke mit Pflaster und Desinfektionsspray denken. Und zu guter Letzt: Für die einbrechende Dunkelheit am Abend brauchen Sie eine Campinglampe oder eine Kerze oder Laterne mit Windschutz.
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