Foto: Pressedienst Fahrrad

Radschlag

Tipps für das Debüt auf dem Rad

Die Fahrt mit dem ersten eigenen Fahrrad ist ein stolzer Moment in fast jedem Kinderleben. Aber bevor die Nachwuchsradler fröhlich in die Pedale treten, gilt es für Eltern zu prüfen, welches Modell für welches Alter sinnvoll ist. Und: Ob das neue Vehikel verkehrssicher ist.

Irgendwann ist es soweit: Die Kinder sind alt genug, um nicht mehr nur passive Passagiere auf dem Kindersitz oder dem Anhänger zu sein. Sie möchten endlich selber Fahrrad fahren! Als Einstieg empfehlen Experten einen Roller oder ein Laufrad. Sie schulen nämlich die Geschicklichkeit und den Gleichgewichtssinn von Jungen und Mädchen ab drei Jahren.

Mit zirka vier Jahren können Kinder auf ein Spielfahrrad umsatteln. Diese zwölf bis 18 Zoll großen Modelle gelten verkehrsrechtlich als „Spielzeug“. Das heißt, sie dürfen nur abseits des Straßenverkehrs zum Einsatz kommen. Dennoch sollten sie sicher sein und unter anderem eine Rücktrittbremse, zwei Handbremsen, einen geschlossenen Kettenkasten und rutschfeste Griffe mit dicken Ledergriffen besitzen.

Perfekt abgestimmt

Mit etwa sechs Jahren sind Kinder alt genug, um auf ein Straßenfahrrad mit einer Größe ab 20 Zoll umzusteigen. Beim Kauf ihres zukünftigen Fahrrades sollten sie unbedingt dabei sein, um es im Fachgeschäft Probe zu fahren. Denn: Fahrrad und Kind müssen zueinander passen. Das ist der Fall, wenn Kinder im Sattel sitzend mit beiden Fußspitzen gleichzeitig den Boden erreichen.

Ein „Drahtesel“, in den das Kind erst hineinwachsen muss, ist kein gutes Transportmittel. Dagegen muss sich das Fahrrad seinem Besitzer anpassen können: Mitwachsende Velos zeichnen sich durch ein stark geneigtes Sattelrohr aus. Wird der Sattel höher gestellt, wächst auch der Abstand vom Sattel zum Lenker. Noch mehr Spielraum gewährleistet ein verstellbarer Lenker.

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