Fitness Schwangerschaft

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Fitnesstraining in der Schwangerschaft
Straffes Programm
Bewegung ist gut für Mutter und Kind. Aber welche Sportarten können Mamas in spe bedenkenlos ausüben? Und wie oft?
Der Bauch wächst, man fühlt sich schlapp und müde. Da neigt man dazu, es sich nur noch auf dem Sofa bequem zu machen. Doch mittlerweile ist bekannt: Aktivität zahlt sich aus, gerade in der Schwangerschaft.
Bewegung baut Stress ab, macht den Kopf frei, hebt die Stimmung und verbessert die Gesamtkondition der Mama in spe. Die Verdauung klappt besser. Rückenschmerzen lassen sich lindern oder, noch besser, ganz vermeiden. Der Kreislauf bleibt stabiler, in der Schwangerschaft verstärkt drohenden Thrombosen und Wassereinlagerungen wird entgegengesteuert. Auch Schwangerschaftsdiabetes und Übergewicht des Kindes wird vorgebeugt.
Eine Studie des Psychologischen Instituts der Deutschen Sporthochschule Köln zeigte sogar den positiven Effekt auf den Verlauf der Entbindung: Frauen, die während der Schwangerschaft aktiv waren, brauchten weniger Schmerzmittel und weniger Dammschnitte. Und ihre Kinder mussten seltener per Geburtszange oder Saugglocke geholt werden.
„Wenn der Frauenarzt sein Okay gibt, sollten Frauen deshalb auch in der Schwangerschaft Sport treiben”, sagt Christian Albring, Präsident des Berufsverbandes der Frauenärzte (BVF) in München. In vielen Schwimmbädern, Volkshochschulen oder Mütterzentren gibt es inzwischen Angebote gezielt
für Schwangere.
Regelmäßige Bewegung ist wichtiger als die Dauer
Wie aktiv werdende Mütter sein dürfen, hängt davon ab, wie die Schwangerschaft verläuft und wie viel Sport sie vorher getrieben haben. Als Richtlinie gilt: Wer immer in Bewegung war, kann durchaus auch jetzt dreimal die Woche eine halbe Stunde trainieren. Bei Sportmuffeln sind eher dreimal 15 Minuten zu empfehlen. Wichtiger als die Dauer jeder Trainingseinheit ist die Regelmäßigkeit. Für jede Art von Fitness-Training gilt: extreme Belastungen meiden, einen Gang runterschalten, regelmäßig Pausen machen, viel trinken. Generell sollte man darauf achten, dass der Puls nicht schneller als 130 Schläge pro Minute geht.
Die wichtigste Regel aber ist: auf den eigenen Körper hören. „Sobald Augenflimmern, Atemnot, Kopfweh, Schwindel, Unwohlsein oder Schmerzen auftreten, muss das Training sofort abgebrochen werden“, sagt Gynäkologe Albring. Solche Beschwerden sollten umgehend mit dem betreuenden Arzt oder der Hebamme besprochen werden.







