Sonnengruß mit Babybauch

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Yoga : Fitmacher für werdende Mütter
Sonnengruß mit Babybauch
Katze, Kuh oder Schmetterling: Auf die trifft man nicht nur in der heimischen Tierwelt, sondern auch während einer Yoga-Stunde für Schwangere – und zwar in Form von Übungen! Yoga stärkt nämlich Körper und Geist und ist damit ein verlässlicher Geburtshelfer.
Eine Schwangerschaft ist für den Organismus ein Marathon: Ob Übelkeit, ein schnellerer Herzschlag oder die eingeschränkte Bewegungsfreiheit im letzten Drittel – die anderen Umstände wirbeln das Körpergefühl durcheinander. Viele Frauen beginnen deshalb während ihrer Schwangerschaft mit Yoga. Die sanften Übungen helfen, sich mit dem eigenen Körper vertraut zu machen und auch die Seele kann während einer Yoga-Stunde ausspannen.
Ein gesunder Begleiter
Yoga stärkt das Immunsystem, stabilisiert den Blutkreislauf und löst Verspannungen. Außerdem kräftigen die Übungen die Wirbelsäule. Die Übungen sind damit ein probates Mittel gegen leichte Schwangerschaftsbeschwerden wie Rückenschmerzen oder geschwollene Beine. Praktisch: Die sanfte Sportart eignet sich für jede Phase der Schwangerschaft.
In den ersten Wochen steht vor allem der Hormonhaushalt der werdenden Mutter Kopf – viele Frauen fühlen sich abgeschlagen. Sanfte Yoga-Einheiten, die man sitzend, kniend oder liegend ausführt, helfen jetzt am besten. Von der 16. bis zur 34. Schwangerschaftswoche sind viele Frauen am aktivsten. Körperlich betonte Übungen unterstreichen diese energiegeladene Phase der Schwangerschaft. Das letzte Drittel steht ganz im Zeichen der Geburt: Ein verstärktes Beckenbodentraining und meditative Übungen bereiten auf die Entbindung vor.
Besondere Bedürfnisse
Schwangerschaftsyoga setzt andere Schwerpunkte als ein „normaler“ Yoga-Kurs. Vor allem die Atmung spielt eine zentrale Rolle und ist Bestandteil jeder Übung. Tiefes Luftholen vermehrt den Anteil sauerstoffreicher roter Blutkörperchen. Diese Extraportion Sauerstoff tut sowohl der werdenden Mutter als auch dem Ungeborenen gut. Für die Geburtsvorbereitung ist das bewusste Atmen ebenfalls von Vorteil. Während der Entbindung verkrampfen viele Frauen vor Angst oder Schmerzen und halten die Luft an. Die Folge: Die Sauerstoffversorgung von Mutter und Kind nimmt ab. Hat die Schwangere beim Yoga das Atmen gezielt geübt, kann sie den Wehen oft gelassener begegnen.
Schwangerschaftsyoga geht außerdem intensiv auf die Stärkung des Beckenbodens ein. Während der neun Monate hat dieser nämlich eine „tragende“ Rolle: Er stützt die Gebärmutter und stabilisiert die Körperhaltung. Mit speziellen Yoga-Übungen können Frauen die Muskeln im Schambereich derart trainieren, dass sie den Beckenboden bewusst an- und entspannen können. Wird die Elastizität der Muskulatur ausreichend gefördert, gibt der Beckenboden bei der Entbindung leichter nach.







