Diana Atanassova, 34, PR-Beraterin, im 7. Monat schwanger (Foto: Wim Woeber)

Keine leichte Geburt

Das große Ereignis Entbindung

Natürlich können schwangere Frauen es kaum erwarten, ihr Kind endlich im Arm zu halten. Doch zuvor müssen sie noch die Geburt hinter sich bringen – dieses mythenumwobene Erlebnis, von dem jede Mutter anderes zu berichten scheint...


Wenn Sarah Frielingsdorf an die bevorstehende Geburt ihres Kindes denkt, ist das manchmal auch mit unangenehmen Gefühlen verbunden. „Wenn Du ein Kind haben möchtest, musst Du es zur Welt bringen. Das ist einfach so. Dennoch bereitet mir die Vorstellung, an dieser empfindlichen Körperstelle Schmerzen erleiden zu müssen, Unbehagen", sagt die ansonsten so toughe, 29-jährige PR-Beraterin. „Zudem habe ich Angst, unbekannte Ärzte und Hebammen über mich entscheiden zu lassen." Deshalb hat sich Sarah Frielingsdorf bereits in der fünften Schwangerschaftswoche auf die Suche nach einer Beleghebamme gemacht, die sie während der Schwangerschaft, der Geburt und nach der Entbindung betreuen wird. Über das Hebammennetzwerk ist sie fündig geworden. „Es hat mich sehr beruhigt“, betont die werdende Mutter, „dass während der Geburt eine Hebamme dabei ist, die mich bereits in den Monaten zuvor begleitet hat. Das war mir wichtiger als die gezielte Wahl der Klinik. Ich gehe mit meiner Hebamme einfach in das Krankenhaus, in dem sie tätig ist.“

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