Karies (vorbeugende Maßnahmen)

Karies: Gefahr für die Zähne
Frühzeitige Vorsorge mindert das Risiko

Eigentlich sollten Zähne ein Leben lang gesund, stark und funktionsfähig bleiben, damit man auch noch im Alter genussvoll in einen knackigen Apfel beißen oder kerniges Vollkornbrot kauen kann. Das ist heute besonders wichtig, da die Menschen immer älter werden. Doch leider nimmt die Zahngesundheit mit steigendem Alter ab.

Eine frühe Vorbeugung hilft, der Karies entgegen zu wirken: die richtige Zahnpflege, eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung und die regelmäßigen Kontrollen bei Zahnarzt.

Trotz aller Fortschritte der Zahngesundheit im Kindesalter ergaben Untersuchungen des Instituts der Deutschen Zahnärzte (IDZ), dass Zwölfjährige im Durchschnitt immer noch 1,7 kariöse Zähne aufweisen. Unter den Erwachsenen finden sich nur selten Personen mit naturgesunden Zähnen.

Karies geht Zähnen im wahrsten Sinne des Wortes an die Substanz. Die zerstörten Stellen im Zahn sind unwiderruflich verloren und können nur durch Füllungen ersetzt werden. Trotz aller Fortschritte der Wissenschaft ist es noch nicht gelungen, Zahnsubstanz am menschlichen Zahn nachwachsen zu lassen. So bleibt nur eine wirksame Waffe gegen Karies: gewissenhafte Zahnpflege und regelmäßige Kontrollen beim Zahnarzt.

Erstes Anzeichen für Karies ist oft eine kleine weiße Stelle im Zahnschmelz, die sich langsam bräunlich färbt. In diesem Stadium ist das Übel noch durch gründliche Zahnpflege und Auftragen fluoridhaltiger Präparate zu stoppen. Entsteht erst einmal ein Loch im Zahn, kann nur noch der Zahnarzt mit einer Füllung helfen.

Soweit sollte es gar nicht erst kommen. Gründliches Säubern der Zähne, möglichst nach jeder Mahlzeit, die Verwendung fluoridhaltiger Zahncremes und Gelees sowie regelmäßige Kontrollen beim Zahnarzt sind sichere Wegbereiter für gesunde Zähne.

Der Mineralstoff Fluorid trägt entscheidend dazu bei, Kariesschäden zu vermeiden. Er hemmt den Bakterienstoffwechsel und unterbindet so die Produktion von Säuren, die den Zahnschmelz angreifen. Fluoride unterstützen auch den körpereigenen Reparaturmechanismus der Zähne, die so genannte "Remineralisierung" und verhindern, dass aus einem kleinen weißen Fleck im Zahnschmelz ein Loch wird.

Quelle: IME Solingen