Lindenblüten
Die Frühjahrsmüdigkeit vertreiben
Frühling etwa jeder zweite fühlt sich jetzt abgespannt, unkonzentriert und kraftlos. Bei der Frühjahrsmüdigkeit handelt es sich um keine Krankheit, sondern nur um eine Befindlichkeitsstörung. Verursacht wird sie vermutlich von den Temperaturschwankungen im Frühling. Besonders Menschen mit einem niedrigen Blutdruck leiden unter ihnen. Hinzu kommt, dass sich der Körper erst wieder an die längeren Tage gewöhnen muss. Auch der winterliche Bewegungsmangel macht den Körper träge. Die Frühjahrsmüdigkeit kann man einfach vertreiben:
- Bewegen Sie sich so viel wie möglich an der frischen Luft. Joggen, Radfahren oder Spaziergänge regen den Kreislauf an.
- Essen Sie viel Obst und Gemüse. Frühjahrsmüde leiden oft an einem Vitamin- oder Mineralstoffmangel. Besonders geeignet sind frisch gepresste Fruchtsäfte.
- Trinken Sie mindestens zwei Liter Mineralwasser, Fruchtschorlen oder Kräutertees täglich. Aber gönnen Sie sich nicht mehr als zwei Gläser Bier oder Wein am Tag. Kaffee oder schwarzer Tee sind als Muntermacher nur bedingt geeignet. Sie regen den Kreislauf nur kurz an, nach einiger Zeit fühlt man sich umso schlapper.
- In der Sauna treibt der Wechsel von Kälte und Wärme den Blutdruck in die Höhe. Auch Wechselduschen wirken gegen Kreislaufstörungen. Dazu erst drei Minuten lang warm und anschließend eine halbe Minute lang kalt duschen. Zwei- bis dreimal wiederholen, mit kaltem Wasser aufhören.
- Licht macht wach. Gönnen Sie sich wenn immer möglich eine Extraportion Licht zum Beispiel bei einem kurzen Spaziergang in der Mittagspause. Das Sonnenlicht regt die Produktion des Hormons Melatonin an. Dieses Hormon steuert den Wach-Schlaf-Rhythmus. Die Folge: man schläft besser und ist tagsüber nicht mehr so müde. Zusätzlich hebt Licht die Stimmung. Das ist auch ein möglicher Grund, warum Menschen aus dem Skiurlaub so gut erholt zurück kommen sie haben \"Schneelicht\" getankt.
- Schlafen Sie genug. Dunkeln Sie das Schlafzimmer gut ab, sonst wachen Sie zu früh auf und verpassen die letzte Tiefschlafphase. Auch ein kurzes Mittagsschläfchen zwischendurch macht munter, es sollte allerdings nicht länger als eine halbe Stunde sein.
Quelle: Bundesvereinigung deutscher Apothekerverbände ABDA