Arzneipflaster
Arzneipflaster
Richtiger Umgang mit ArzneipflasternOb gegen Wechseljahresbeschwerden, Tumorschmerzen, Reiseübelkeit oder zur Raucherentwöhnung: Arzneipflaster sind eine komfortable Methode, einen Wirkstoff über mehrere Stunden bis Tage in den Körper zu bringen. Der Wirkstoff wird durch eine feine Membran in die Haut geschleust und gelangt langsam und gleichmäßig ins Blut. Von den Pflastern, die man auf kleine Wunden klebt - offiziell als Wundschnellverbände bezeichnet - unterscheiden sie sich deutlich. Daher muss beim Aufkleben einiges beachtet werden:
- Arzneipflaster dürfen nicht zerschnitten werden. Der Wirkstoff könnte sonst an der Seite rausquellen, außerdem kleben viele Arzneipflaster nur am Rand gut.
- Nach dem Abziehen der Folie sollte die Unterseite des Pflasters nicht mit den Händen berührt werden, damit die Wirkstoffseite sauber bleibt.
- Benutztes Pflaster ist nicht leer und aufgebraucht, sondern enthält noch immer Wirkstoff. Deshalb sollten nach dem Abziehen die Klebeseiten zusammen geklappt und das Pflaster erst so entsorgt werden.
Quelle: Bundesvereinigung deutscher Apothekerverbände ABDA







