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Blähungen

Blähungen

Wenn der Bauch grollt

Blähungen, Unwohlsein, unregelmäßiger Stuhlgang oder diffuse Schmerzen im Bauch - 15 bis 25 Prozent der Deutschen haben Probleme mit der Verdauung. Keine lebensbedrohliche Krankheit, aber lästig und behandelbar. Bei der Hälfte der Patienten mit dyspeptischen Beschwerden können keine organischen Ursachen entdeckt werden.

Erster Schritt für eine Besserung sind geänderte Lebensgewohnheiten: weniger Stress, andere Ernährung, mehr Bewegung und Verzicht auf Alkohol, Nikotin und Kaffee. Heilpflanzen helfen bei leichteren Beschwerden ebenfalls. Vor allem Fenchel, Kümmel und Anis, Pfefferminze und Kamille wirken beruhigend, krampflösend und blähungstreibend. Dominieren Magenschmerzen, kann die überschüssige Säure mit einem Säurebinder abgefangen werden. Auch gegen Blähungen, Verstopfung oder Durchfälle kennt der Apotheker verschiedene Arzneimittel, die individuell ausgewählt werden.

Bei starken Schmerzen oder Schluckbeschwerden, bei Erbrechen oder Durchfall muss ein Arzt befragt werden. Auch bei deutlichem Gewichtsverlust oder wenn die Symptome länger als vier bis sechs Wochen andauern, sollte medizinischer Rat eingeholt werden. Es könnte eine organische Erkrankung vorliegen.

Quelle: Bundesvereinigung deutscher Apothekerverbände ABDA
 
 
 
 
Video: Das passiert in der 28. bis 32. SSW

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