Blasenentzündung
Blasenentzündung
Schmerzen beim Wasserlassen und vermehrter Harndrang: Besonders bei Frauen sind Harnwegsinfekte häufig. Die Harnwege sind nach den Atemwegen die am häufigsten infizierten Organe. Kommen mehr als drei Blasenentzündungen pro Jahr vor, sollte sich die Patientin ärztlich untersuchen lassen. Auch bei Schwangeren sollte der Infekt unbedingt behandelt werden, da eine Blasenentzündung ein Risiko für eine Frühgeburt ist.
Bakterien verursachen die meisten Infekte in Blase und Harnröhre. Mit dem richtigen Verhalten kann man vorbeugen. Einige Tipps: Genug trinken und die Blase regelmäßig entleeren, das spült eventuell vorkommende Bakterien weg. Bei Sex sollte nicht mit einem Diapharagma oder spermientötenden Gels verhütet werden, nach dem Sex sollte man bald die Toilette aufsuchen. Preiselbeersaft wirkt genauso wie das Warmhalten des Unterkörpers vorbeugend.
Gegen Harnwegsinfektionen kann der Arzt Antibiotika verschreiben. Wer keine Antibiotika einnehmen will, dem hilft in leichten Fällen auch ein Tee aus Bärentraubenblättern. Bei der Teebereitung gibt es eine Besonderheit: Die Blätter mit kaltem (!) Wasser aufsetzen und zehn Minuten ziehen lassen, vor dem Trinken kurz erhitzen. Ein mit heißem Wasser zubereiteter Tee aus Bärentraubenblätter reizt den Magen, denn er enthält viele zusammenziehende Gerbstoffe.
Quelle: ABDA







