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Flöhe

Flöhe

Über sechs Millionen Menschen halten Katzen, fünf Millionen Hunde - und
jeder dritte bis vierte Vierbeiner ist regelmäßig von Flöhen befallen. Der
in Europa häufigste Floh ist der Katzenfloh. Er lebt auf Katzen und Hunden
und ernährt sich von deren Blut, kann aber auch Menschen befallen.

Wenn ein Floh Blut zapft, liegen die Stiche fast immer in einer Reihe. Ein
bis zwei Tage nach der Blutentnahme legt das Weibchen Eier, die sich zu
Larven weiterentwickeln. Diese Larven leben meist in den Schlafstätten der
befallenen Tiere. Ist ein Haustier von Flöhen befallen, müssen diese bei der
Behandlung also unbedingt mit gereinigt werden. Nach dem letzten Verpuppen
nach etwa 10 bis 30 Tagen braucht der jetzt erwachsene Floh wieder Blut und
sticht seinen Wirt erneut. Wenn der Floh nicht sofort ein neues Opfer
findet, macht ihm das wenig aus: Flöhe können bis zu einem Jahr hungern.

Wer sich vor Flöhen schützen will, sollte streunenden oder fremden Tieren
aus dem Weg gehen. Hausbesitzer sollten ihre Tiere einmal wöchentlich auf
Flöhe untersuchen. Sind sie befallen, helfen Flohhalsbänder aus der
Apotheke. Der ihnen anhaftende Puder verteilt sich über das ganze Fell. Der
Schlafplatz des Tieres sollte auf jeden Fall mitbehandelt werden. Wenn die
Flöhe so nicht verschwinden, hat der Tierarzt weitere Möglichkeiten.
Vorsicht mit Teebaumöl: Größere Mengen können Katzen töten, warnt das
Gesundheitsportal aponet.de.

Der Stich selbst bleibt häufig unbemerkt, da der Speichel schmerzstillende
Substanzen enthält. Anschließend jucken die Stiche, entzünden sich und
bilden ein hartes, rotes Knötchen. Allergien sind möglich. Kratzt man sich,
kann sich die Haut durch die Verunreinigung mit Flohkot entzünden. Flöhe
können mit ihrem Speichel beim Saugen auch Krankheiten übertragen wie
Kinderlähmung oder Fleckfieber.
Quelle: abda

 
 
 
 
Video: Das passiert in der 37. bis 40. SSW

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