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Husten (frühzeitig behandeln)

Husten (frühzeitig behandeln)

Husten frühzeitig behandeln

Je eher etwas gegen den Erkältungshusten getan wird, desto besser, denn Husten ist nicht nur laut, er schädigt auch die Lunge. Auslöser für Husten sind Erkältungsviren, die die Nervenenden in der Bronchialschleimhaut reizen. Über die Nervenfasern wird das Hustenzentrum im Gehirn aktiviert, das wie bei einem Fremdkörper in den Atemwegen den Hustenbefehl auslöst. Das Resultat ist ein trockener Reizhusten, der den Patienten nicht nur um den Schlaf bringt, sondern auch die Schleimhaut der Bronchien schädigt. Der trockene Reizhusten hat keinen Sinn, da kein Sekret in der Lunge ist. Arzneimittel können den Reizhusten dämpfen, indem sie am Hustenzentrum im Gehirn angreifen oder in der Lunge krampflösend wirken.

Nach wenigen Tagen geht der Husten in eine zweite Phase über. Die Schleimhaut bildet große Mengen an zähem Schleim, der die gereizte Schleimhaut schützt und die Viren einschließt. Der Husten wird schleimig und wird als \"produktiver Husten\" bezeichnet. Diese Art von Husten ist sinnvoll, weil er Schleim aus der Lunge heraus befördert. Geringe Mengen werden automatisch zum Rachen transportiert und verschluckt. Steigen die Schleimmengen bei einer Bronchitis, oder ist der Schleim zu zähflüssig, verkleben die Flimmerhärchen. Die Selbstreinigungskräfte des Körpers sind überfordert, es kommt zur Bronchitis. Der Schleim soll die Lunge möglichst schnell verlassen, da er einen guten Nährboden für Bakterien bieten würde. Durch schleimlösende Medikamente kann man den Schleim verflüssigen und das Abhusten erleichtern.

Quelle: Bundesvereinigung deutscher Apothekerverbände ABDA
 
 
 
 
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