Kamille
Kamille
Bewährtes Naturheilmittel
Kamillenblüten helfen innerlich und äußerlich gegen fast alles: Ihre
Inhaltsstoffe hemmen Entzündungen, lösen Krämpfe und Verspannungen, fördern die Wundheilung und wirken leicht antibakteriell.
Bekannt und beliebt ist der Kamillentee. Er wirkt hauptsächlich krampflösend und hilft bei Entzündungen des Magens oder des Darmes. Ein Aufguss wird aus einem Esslöffel Kamillenblüten pro Tasse heißem Wasser sollte etwa fünf bis zehn Minuten zugedeckt ziehen. Von diesem Tee pro Tag drei bis vier Tassen trinken.
Besser als der herkömmliche Tee ist ein alkoholischer Extrakt. Bei einem Aufguss bleiben allerdings circa 70 Prozent des ätherischen Öles im Drogenrückstand zurück. Empfehlenswert sind daher standardisierte Auszüge aus der Apotheke, in denen die gesamten Wirkstoffe der Kamille enthalten sind. Diese alkoholischen Auszüge werden mit heißem Wasser auf die gewünschte Konzentration verdünnt.
Essentiell für die Wirkung ist die Qualität der Arzneipflanze, das gilt sowohl für die Kamillenblüten als auch für die Ausgangsstoffe von Fertigarzneimitteln. Äußerlich wird Kamille vor allem bei Entzündungen der Haut und der Schleimhäute angewendet. Cremes und halbfeste Produkte enthalten drei bis zehn Prozent Kamillenextrakte.
Mit Kamille kann man so gut wie nichts falsch machen: Jeder darf sie
beliebig lange anwenden, Neben- und Wechselwirkungen sind nicht bekannt. Relativ lange schon hält sich das Vorurteil über das allergene Potential der Kamille. Allergische Reaktionen beruhen meistens auf Verfälschung der Echten Kamille mit anderen Pflanzen. Menschen mit Pollenallergien sollten allerdings keine Kamillenzubereitungen inhalieren, da eine Reaktion auf die Kamillenpollen nicht auszuschließen ist.
Quelle: ABDA








