Mumps
Mumps
Mumps ist eine durch Tröpfcheninfektion übertragene Viruserkrankung, die aufgrund der hohen Ansteckungsfähigkeit vor allem im Kindesalter vorkommt und eine lebenslange Immunität hinterlässt. In erster Linie kommt es neben allgemeinen Krankheitssymptomen zur Entzündung der Ohrspeicheldrüsen, wodurch die typischen Hamsterbacken entstehen. Gefürchtete Komplikationen sind Beteiligung anderer Organe (z.B. Bauchspeicheldrüse, Hodenbeteiligung kann nach der Pubertät zu Zeugungsunfähigkeit führen). Im Kindesalter ist der Verlauf von Mumps in der Regel gutartig. Zur Vorbeugung steht ein Lebendimpfstoff zur Verfügung.
Der Muskuläre Schiefhals (Torticollis muscularis) ist eine bei Neugeborenen und Säuglingen auftretende Kopffehlstellung. Die Fehlhaltung zeichnet sich durch ein charakteristisches Kippen des Kopfs zur betroffenen Seite sowie eine Drehung des Kopfs zur gesunden Seite aus. In der Folge dieser Fehlhaltung kann es unbehandelt zu Fehlbildungen von Wirbelsäule und Gesichtsschädel kommen. Ohne rechtzeitige Behandlung sind diese Fehlbildungen irreversibel, das heißt sie können nicht mehr vollständig korrigiert werden.
Der Muskuläre Schiefhals kann sowohl angeboren als auch erworben sein. Grundsätzlich lässt sich die Erkrankung durch intensive Krankengymnastik, bestimmte Lagerungstechniken und Dehnungsübungen behandeln. In seltenen Fällen kann eine Operation notwendig sein. Hierbei wird der Muskel des Säuglings im Ansatz komplett durchtrennt und der Kopf für drei bis vier Wochen ruhig gestellt. Die Prognose des Muskulären Schiefhalses ist bei frühzeitiger Diagnosestellung gut.








