Nasenbluten
Nasenbluten
So lässt es sich schnell stoppen
Nasenbluten wirkt meist dramatischer als es ist. Normalerweise hört die Blutung nach wenigen Minuten von allein auf. Während dieser Zeit sollte man den Oberkörper hoch lagern, die Nasenflügel zusammendrücken und den Kopf nach vorne (!) legen, nicht nach hinten in den Nacken. Auf keinen Fall sollte man sich Papiertaschentücher oder Watte in die Nase stecken: Beim
Herausziehen können verschlossene Wunden wieder aufgerissen werden und das Bluten beginnt erneut. Werden kalte Umschläge auf die Nase gelegt, verengen sich die kleinen Gefäße und die Blutung hört schneller auf. Ist die Blutung vorbei, sollte man das Naseschnäuzen für eine Weile vermeiden.
Das Risiko für Nasenbluten steigt bei einer Erkältung oder wenn trockene Luft die Nasenschleimhaut austrocknet. Vorbeugen kann man während der Heizperiode durch einen Raumluftbefeuchter. Gegen eine bereits ausgetrocknete Nasenschleimhaut hilft eine Nasensalbe aus der Apotheke. Verletzungen beim Nasebohren oder ein Schlag auf die Nase können die Blutung auslösen. Wer an hohem Blutdruck leidet, sollte seine Medikamente regelmäßig einnehmen, denn hoher Blutdruck ist eine mögliche Ursache. Auch Medikamente wie Gerinnungshemmer können das Risiko für Nasenbluten steigern. Wer häufiger an Nasenbluten leidet, sollte mit dem Arzt reden. Auch wenn die Ursache nicht erkennbar oder viel Blut zu sehen ist, sollte man ärztlichen Rat einholen.
Quelle: ABDA








