Platzwunden
Platzwunden
Erste Hilfe bei Platzwunden
Bei einem Sturz oder Tritt kann die Haut aufplatzen. Vor allem Hautstellen am Kopf oder den Schienbeinen sind betroffen, denn dort ist das Unterhautfettgewebe dünn. Durch die stumpfe Gewalt zerplatzen die Blutgefäße und das Hautgewebe. Die Wundränder sind unregelmäßig und schlecht durchblutet. Unter ihnen können sich Taschen bilden, in denen sich Schmutz ansammelt. Besonders bei zerklüfteten Platzwunden ist das Risiko für eine Infektion sehr hoch. Wenn auch der Knochen betroffen ist, treten starke Schmerzen auf.
Die erste Wundversorgung beginnt mit der Blutstillung. Dazu wird die Wunde mit einer sterilen Kompresse abgedeckt und mit einer elastischen Mullbinde fixiert. Blutet der Verband durch, so wird zusätzlich ein Druckverband angelegt. Zusätzlich sollte die betroffene Körperstelle höher als das Herz gelagert werden, das unterstützt die Blutstillung.
Platzwunden sollten nur vom Arzt gereinigt werden, denn sonst könnten Fremdkörper tiefer in die Wunde gedrückt werden. Damit Infektionen und Narben vermieden werden, sollten Platzwunden immer von einem Arzt weiterbehandelt werden.
Quelle: ABDA








