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Präeklampsie

Präeklampsie

auch bekannt als schwangerschaftsbedingter Bluthochdruck, präeklamptische Toxämie oder Toxikose, Gestose, auch EPH-Gestose.

Die Schwangerschaftserkrankung Präeklampsie tritt meist in der zweiten Schwangerschaftshälfte auf. Die Hauptsymptome sind ein hoher Blutdruck und Eiweiß im Harn (Proteinurie). Zusätzliche Hinweiszeichen sind Wassereinlagerungen (Ödeme) und eine plötzliche starke Gewichtszunahme. Die Ursachen der Präeklampsie sind bislang noch ungeklärt. Neben einer Fehlanpassung des mütterlichen Organismus an die Schwangerschaft werden psychische Komponenten diskutiert. Es gibt jedoch einige begünstigende Risikofaktoren.
Um eine eventuell auftretende Erkrankung so früh wie möglich zu erkennen, sollten regelmäßige Kontrolluntersuchungen während der Schwangerschaft stattfinden.
Unerkannt oder ohne Behandlung kommt es zu einer Mangelversorgung von Plazenta und Kind. In seltenen Fällen kann eine schwere Präeklampsie oder eine Eklampsie mit ernsthaften Komplikationen für Mutter und Kind entstehen.

 
 
 
 
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