Sportverletzungen (richtig behandeln)
Sportverletzungen (richtig behandeln)
Bei Sportverletzungen hilft die PECH-RegelBeim Sport oder im Alltag hat sich jeder Mensch schon einmal einen Bluterguss zugezogen. Ein Schlag, Stoß, Tritt oder Sturz zerstören feine Blutgefäße im tieferen Gewebe, so dass Blut ins Gewebe sickert und die Umgebung unter der Haut blau verfärbt. Manchmal schwillt das Gewebe noch an und eine Beule entsteht. Dick werden auch Gelenke, wenn man umknickt, sie verdreht oder überdehnt. Bei allen diesen Verletzungen sollte man schnell reagieren und Sofort-Maßnahmen einleiten, um die Schmerzen zu lindern und die Heilung zu beschleunigen.Wer das Pech einer Verletzung hat, dem hilft jetzt die PECH-Regel: P steht für Pause, E für Eis, C für Compression und H für Hochlagern. Was heißt das im Detail?Nach einer akuten Verletzung sollte man nicht weiter trainieren, arbeiten oder das verletzte Körperteil belasten, sondern pausen und ihm Ruhe gönnen. Durch Hochlagern, zum Beispiel eines Fußes oder der Hand, fließt weniger Blut zur Verletzung: Schwellung und Blutergüsse prägen sich nicht so stark aus. Kühlen ist ein wahres Mittels Kompression wird ebenfalls die Blutzufuhr in das verletzte Gebiet gedrosselt. Dazu umwickelt man das betroffene Körperteil mit einer elastischen Binde. Kühlen und Kompression gleichzeitig erreicht man, indem man die Binde vorher in kaltes Wasser taucht und tropfnass um das betroffene Körperteil wickelt. Man kann auch ein Drittel der Binde als Rolle aufgewickelt lassen, die Rolle auf die Verletzung drücken und dann mit der restlichen Binde fest fixieren. Die Binde wird nun regelmäßig mit kaltem Wasser nachgefeuchtet. Nach einer halben Stunde Kompression muss man alles abwickeln und die Haut wieder für einige Minuten durchbluten lassen. Das Ganze wird dann zwei bis drei Stunden lang wiederholt.








