Tropfen (Darreichungsform)
Tropfen (Darreichungsform)
Tipps zur Einnahme
Viele Medikamente werden in Form von Tropflösungen angeboten. Die Vorteile: Da der Wirkstoff bereits gelöst vorliegt, wird er im allgemeinen rascher vom Körper aufgenommen. Außerdem können Tropfen sehr viel individueller dosiert werden. Doch wer kennt nicht das Problem, dass die Lösung nicht richtig aus dem Fläschchen heraustropfen will? Muss die Arzneiflasche senkrecht oder schräg gehalten werden?
Das kommt ganz auf den Tropfeinsatz im Hals der Flasche an. Man unterscheidet so genannte “Randtropfer” von den “Zentraltropfern”. Während Randtropfer aus der Schräghaltung tropfen, müssen Zentraltropfer genau senkrecht kopfüber gehalten werden, um die vorgeschriebene Tropfengröße und damit die richtige Dosierung zu erreichen. Bei einem schräg gehaltenen Zentraltropfer sind die
Tropfen kleiner, es wird also unbeabsichtigt zu wenig eingenommen.
Man erkennt die Tropfeinsätze dabei mit bloßem Auge recht einfach: Randtropfer haben lediglich ein Loch in der Mitte des Einsatzes. Zentraltropfer haben neben einer Flüssigkeitsaustrittsröhre in der Mitte noch eine kleine, nach innen führende Röhre am Rand des Einsatzes, die zur Belüftung dient. Die genaue Handhabung erklärt der Beipackzettel – einfach ist es, den Apotheker zu fragen.
Quelle: ABDA








