Wundsalben
Wundsalben
Wundsalben bei kleinen WundenBei kleinen oder oberflächlichen Wunden kann man die Verletzung mit einer Salbe oder Puder versorgen. Bei größeren, tiefen oder stark blutenden Wunden sollte ein Arzt hinzu gezogen werden, nicht zuletzt um Komplikationen und Infektionen zu vermeiden.
In Wundsalben wird oft eine Vorstufe des wasserlöslichen Vitamins Pantothensäure, Dexpanthenol, eingesetzt. Zinkoxid hat eine entquellende, zusammenziehende Wirkung. Desinfizierend wirkt Jod, das als Polyvidonium-Jod nicht in der Wunde "beißt". Auch Heilpflanzen wie Kamillenblüten oder Ringelblumenblüten werden eingesetzt.
Neben den Inhaltsstoffen ist auch die \"Verpackung\" wichtig: In Salben können viele Wirkstoffe gut verarbeitet werden, außerdem halten sie die Wundränder geschmeidig. Nachteilig ist, dass Salben kein Sekret aufnehmen. Durch die Abdichtung der Wunde können sich Entzündungen verschlimmern. Puder sind leicht zu handhaben, außerdem wird die Wunde nicht berührt. Nachteilig der Puder ist, dass sie leicht mit den Wunden verkleben. Die Rückstände sind nur schwer zu entfernen und trocknen die Wunde aus. Nur feuchte Wunden können gut heilen, da die Zellen nur im feuchten Milieu gut wachsen können.
Quelle: Bundesvereinigung deutscher Apothekerverbände ABDA








