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Mein Baby zahnt – was hilft?

Wenn die ersten Zähnchen kommen, tut das Babys weh. Um die Schmerzen zu lindern gibt es mechanische, homöopathische und schulmedizinische Methoden. So genannte Beißringe helfen, indem sie einen Gegendruck ausüben. Sie können auch im Kühlschrank gelagert werden, auf keinen Fall aber in der Kühltruhe.
Um sicher zu sein, dass sie keine Weichmacher freisetzen, sollten Sie zu Modellen aus Polypropylen (PP) oder Polyethylen (PE) greifen. Auch das Kauen auf gekühlten Karotten oder Brotrinde tut Babys oft gut - dann aber sollten Sie aufpassen, dass das Kind sich nicht an abgebissenen Stückchen verschluckt. Veilchenwurzel aus der Apotheke wird manchmal als natürliche Alternative empfohlen. Aber Vorsicht, sie kann mit Bakterien verunreinigt sein, deshalb regelmäßig auskochen.

Mit Homöopathika können Sie ebenfalls die Schmerzen lindern. Bei
weinerlichen und launischen Kindern helfen Chamomilla-D6-Globuli (Kamille). Bei verspätetem Zahnen können sehr schlanke Kindern Calcium phosphoricum, kräftige Kinder Calcium carbonicum Hahnemanni einnehmen. Außerdem werden Komplexmittel eingesetzt, die verschiedene Homöopathika enthalten. Die Globuli werden mehrfach täglich unter die Zunge gelegt, bei Babys in einem
Teelöffel abgekochtem Wasser aufgelöst. Zahnungsschmerzen können auch schulmedizinisch behandelt werden. In einigen Zahnungshilfen sind Lokalanästhetika (leichte Betäubung) enthalten, die in das Zahnfleisch einmassiert werden. Eine gelegentliche Anwendung wird meist gut vertragen, für den Dauergebrauch sind sie nicht geeignet.

Quelle: abda


 
 
 
 
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