Die Mutter aller Perlen
Wenn du dir das Innere einer Muschelschale genau anschaust, dann siehst du einen hellen, bunt schimmernden Belag – das Perlmutter. Vielleicht kennst du auch die Farbe "perlmutt" – die Bezeichnung kommt nämlich von "Perlmutter".
Ganz selten passiert es, dass ein Sandkörnchen in die geschlossene Muschel und an das Perlmutter gelangt. Nach und nach umhüllt die Muschel es mit vielen Schichten Perlmutter, bis nach einigen Jahren ein kugeliges Gebilde fertig ist: die Perle!
Heutzutage züchtet man diese Perlen sogar künstlich. Dafür steckt man Muscheln mit einer besonders prächtigen Perlmutterschicht extra ein Körnchen in die Schale. Wie in der freien Natur umhüllen sie es rundum mit Perlmutter, bis sich eine Perle bildet. Aus diesen Perlen kann man dann edle Knöpfe, Ohrringe oder Ketten machen.
Jetzt weißt du, woher der Ausdruck "Perlmutter" kommt: die so genannte Schicht in der Muschelschale bildet die Perlen – sie ist die "Mutter der Perle".