Hallo, wer spricht da?


Mal ist sie laut, mal leise, manchmal krächzt sie und manchmal ist sie einfach weg. Was kann das sein? Kleiner Tipp: Du brauchst dafür deine Stimmbänder!




Illustration: Alexandra Dederichs

Lachen, singen oder sogar brüllen: Das alles kannst du  mit deiner Stimme! Eigentlich denken wir nie darüber nach, wie das Sprechen eigentlich funktioniert – wir machen einfach den Mund auf und plappern fröhlich drauf los.

Viele Teile deines Körpers sind aktiv, wenn du sprichst. Zum Beispiel der Kehlkopf. Er sitzt vorne in deinem Hals. Bei manchen Menschen ist er so groß, dass du beobachten kannst, wie er beim Sprechen oder Schlucken auf und ab hüpft. Der Kehlkopf sitzt auf deiner Luftröhre. Das ist ein Schlauch, der vom Hals bis zur Lunge führt und die Atemluft befördert.

Deine Lunge benötigst du auch, um sprechen zu können. Sie liefert die nötige Luft, damit du überhaupt Töne bilden kannst. Das Wichtigste fehlt noch in der Aufzählung: In deinem Kehlkopf liegen zwei Stimmbänder, die für die Bildung deiner Stimme ganz wichtig sind. In ihrer Mitte ist ein kleiner Spalt, er heißt Stimmritze.

Wenn du etwas sagen willst, passiert nun folgendes: Die Luft aus deiner Lunge gelangt über die Luftröhre zu den Stimmbändern. Dort presst sie sich durch die winzige Stimmritze. Die Stimmbänder beginnen zu schwingen. Dabei entsteht ein Ton – wie bei den Saiten einer Gitarre.


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