Super-Sommer-Sonnenschutz!


In Badehose herumlaufen, auf der Wiese toben, am Strand Sandburgen bauen, im Wasser wirbeln... wenn die Sonne vom Himmel lacht, macht’s doppelt Spaß. Dein bester Freund dabei ist ein guter Schutz vor zu viel Sonne.



Sonnenbrand
Foto: Petit Bateau

Bestimmt hast du schon mal gesehen, dass sich nach einem Sommertag die Ränder von deiner Badehose oder deinen Sandalen auf der Haut hell abzeichnen können? Das liegt am Melanin: Wenn Sonnenstrahlen auf freie Körperstellen scheinen, bildet unsere Haut allmählich einen braunen Hautfarbstoff, das Melanin. Diese braune Hautfarbe arbeitet wie Millionen kleine, braune Sonnenschirmchen, die unter der Haut aufgespannt werden. Sie sind wie ein Schutzschild und sorgen dafür, dass die Sonnenstrahlen nicht so tief eindringen können.

Warum rot, und nicht braun?

Bekommt die Haut zuviel Sonnenlicht auf einmal ab, kann sie jedoch nicht genügend Melanin-Schirmchen bilden: Du bekommst einen Sonnenbrand. Dabei wird die Haut feuerrot und sie brennt schrecklich – darum sagt man auch „Sonnenbrand“. Die Haut ist dabei regelrecht verletzt und kann noch viel später davon krank werden. Es ist also ganz wichtig, dass deine Haut nicht ohne Schutz zu lange in der Sonne ist. Gerade bei Kinderhaut ist das wichtig. Weil deine Haut noch jung ist, kann sie sich noch nicht so gut schützen. Wer klug ist, zieht darum in der Sonne leichte, langärmlige Shirts, lange Hosen und eine Kopfbedeckung an und benutzt immer eine Sonnencreme.



Was sind Sonnenterrassen?

Besonders wichtig ist es, auch die „Sonnenterrassen“ gut einzucremen. Sie... – Halt, Moment mal. „Sonnenterassen“? Das sind doch die sonnigen Plätze vorm Eiscafé, auf denen wir eine eiskalte Limo schlürfen? Richtig. So etwas wie „Terrassen“ haben wir aber auch an uns. Gemeint sind die Körperstellen, auf die die Sonne von oben am meisten scheinen kann. Also Kopf, Nase und Wangen, Schultern und Füße, beim Spielen auch die Arme. Sie erhalten besonders viel Sonnenlicht. Und hast du schon mal bemerkt, wo unachtsame Menschen zuerst einen Sonnenbrand bekommen? Genau, auf diesen „Sonnenterrassen“ ihres Körpers. Darum gilt: „Sonnenterrassen“ immer gut eincremen!

Wie schützt Sonnencreme?

Wenn wir uns von oben bis unten einreiben, ist die Haut von Sonnencreme bedeckt – auch wenn man das nicht sieht. Die Creme hilft sozusagen, zusätzlich kleine „Schutzschirmchen“ in der Haut aufzuspannen, damit die Sonnenstrahlen nur schwer hindurch kommen. In manchen Sonnencremes stecken außerdem winzigkleine Teilchen. An ihnen prallen die Strahlen wie an einem Schutzschild einfach ab. Wenn du mit einer guten Creme eingecremt bis, kannst du darum eine Weile in der Sonne spielen, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen. Nach ein bis zwei Stunden oder wenn du im Wasser warst, verliert die Creme jedoch ihre Kraft. Jetzt musst du dich neu einreiben. Sonnenschutz ist eben ein guter Freund – und ein ständiger Begleiter!