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Babys Aufmerksamkeit bewusst steuern

Windelwechseln, Nägel schneiden, Haare entwirren: Irgendwann beginnt die Zeit, in der das Kind nicht mehr alles über sich ergehen lässt. Ein Erfahrungsbericht über die große Welt der kleinen Ablenkungsmanöver.

Das milde Lächeln der Verkäuferin habe ich noch heute vor Augen: Verständnisvoll sah sie mich an während sie mir zuhörte: "Ich brauche irgendetwas, was sich noch weiterbewegt, wenn mein Sohn es angestupst hat. Etwas, womit er sich einen Moment lang beschäftigen kann. Und wobei ich trotzdem die Hände frei habe. Verstehen Sie, was ich meine?"

Rollender Enten-Spaß

Sie verstand mich nur zu gut. Und dafür liebe ich den kleinen Spielzeugladen bei uns um die Ecke: Wer hier arbeitet, hat selbst Kinder zu Hause. Oder Enkelkinder (und davon dann gleich eine Menge). Und weiß, welche Dinge im Alltag mit Baby wirklich weiterhelfen – und welche überflüssig sind. Beherzt griff sie nach einer großen, durchsichtigen Kugel, in der eine quietschvergnügte Ente schwamm. Vermutlich guckte ich im ersten Moment etwas zu skeptisch. "Vertrauen Sie mir", sagte sie nur lächelnd.

Mit meiner neuen Errungenschaft, dem Entchenball von Fisher-Price, verließ ich den Laden. Zu Hause war die Faszination groß: Mein Sohn – zu dem Zeitpunkt gut fünf Monate alt – grapschte sofort nach der fröhlich schwimmenden Ente. Und staunte aufmerksam, wie diese in ihrem durchsichtigen Ball weiter vor sich hin wippte, selbst wenn seine Händchen die Kugel längst nicht mehr berührten.

Mein Moment war gekommen: Die Ablenkung nutze ich, um meinem Sohn das verhasste Milchschorf-Gel auf den Kopf aufzutragen. Endlich hatte ich beide Hände frei dafür, konnte die längeren Haare zurücknehmen und mit der zweiten Hand das Gel aufschäumen. Da der Entchenball wasserfest ist, kam er auch beim Abspülen des Gels in der Babywanne zum Einsatz. Wo sonst Geschrei war, tönte jetzt nur noch freudiges Glucksen.

 

Für zu Hause und unterwegs

Meiner Freundin, die Hebamme ist, erzählte ich von meinem Erfolgserlebnis. Ein wenig erstaunt sah sie mich an, dass mich diese Erkenntnis erst nach knapp einem halben Jahr Elternschaft traf. "Besorg dir mal einen Spielbogen", riet sie mir. "Wenn dein Sohn sich schon durch die Ente so gut ablenken lässt, wird der wahre Wunder bewirken."

Im Spielzeugladen meines Vertrauens bestellte ich mir die Safari Spieldecke to go von Fisher-Price: eine tragbare Kleinkindspieldecke mit Spielzeugbogen, die eine ordentliche Ablenkungs-Ausstattung mitliefert. Spiegel, Rassel, mehrgliedriges Spielzeug – alles ist mit dabei.

Mein Sohn war im Entdecker-Himmel. Und ich nutzte die Spieldecke künftig als Allzweckwaffe: Fingernägel schneiden, Wickeln, sogar das Verabreichen der Augentropfen während seiner Bindehautentzündung – alles lief ohne große Querelen.

 

Für jedes Alter das Richtige

Ein paar Wochen später sah die Dame im Spielzeugladen mich schon wieder: Mein Sohn wurde mobiler, lange blieb er unter dem Spielbogen nicht mehr liegen. Neue Ablenkung musste also her. Zum Glück ist die Auswahl riesig: Ich entscheide mich für den Tanzspaß BeatBo Zug von Fisher-Price, der mit Geräuschen, Musik und eigenständiger Bewegung das volle Aufmerksamkeits-Programm bietet.

Tatsächlich wurde dieser nicht nur zum Ablenkungs-Helfer bei alltäglichen Aufgaben, sondern auch zum Alleinunterhalter für meinen Sohn: Eine entspannte Dusche war kein Problem mehr für mich, wenn mein Sohn mit den vielen Sounds und Mitmach-Elementen beschäftigt war.

Heute ist mein Sohn 5 Jahre alt. Den Entchenball hat er längst seiner kleinen Schwester vermacht. Doch den BeatBo Zug durfte ich bislang noch nicht aussortieren: "Ich bin zwar groß, aber noch nicht zu groß dafür", erklärt er mir. Ein Glück. 

 

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