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Babyzimmer-Grundaustattung

Was du wirklich brauchst

Unsere Hebamme Franziska Luck - selbst Mutter - fasst für dich zusammen, was du wirklich fürs Babyzimmer brauchst.

Sobald du schwanger bist und dich mit dem Thema Baby-Erstausstattung auseinander setzt, eröffnet sich dir eine neue Welt. Es gibt so viele Dinge, die dein Baby braucht – oder halt auch nicht. Ein Babyzimmer einzurichten ist sicherlich für die meisten Eltern ein großer Punkt auf der Baby-Checkliste. Aber nicht alle Familien haben den Platz für ein Babyzimmer. Auch für sie gibt es aber tolle Möglichkeiten, dem Baby ein Plätzchen im Schlafzimmer und auch im Bad einzurichten. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, jedoch gibt es einige Dinge, die fast unverzichtbar für ein Baby sind.

Für ein Baby brauchst du jede Menge Ausstattung. Bei der Vielzahl ab Angeboten, kann es schwer sein, den Überblick zu behalten. Diese Produkte sind wirklich wichtig.

  1. Ist ein Wickeltisch wirklich unverzichtbar?
  2. Babybett, Beistelltisch und Stubenwagen?
  3. Und wohin mit dem ganzen Babykram?
  4. Was du zum Wickeln brauchst

Ist ein Wickeltisch wirklich unverzichtbar?

Ein Wickeltisch gehört mit zu den essentiellen Dingen, die du für ein Baby brauchst. Eine Kommode mit Wickelaufsatz kann auch lange nach der Wickelzeit im Kinderzimmer genutzt werden. Die Schubladen der Kommode eignen sich hervorragend um Dinge wie Windeln oder Kleidung aufzubewahren und zu verstauen. 

Auf dem Wickeltisch sollte eine gepolsterte Wickelauflage liegen, damit dein Baby gemütlich auf dem Wickeltisch liegen kann. Am besten sollte alles abwaschbar oder waschbar sein, da auch gerne kleine "Unfälle" auf dem Wickeltisch passieren. Einen festen Platz zu haben, wo alle Dinge zum Wickeln und Anziehen liegen, spart Zeit und ist einfach praktisch.

Abgesehen davon schont es auch deinen Rücken, wenn du dein Baby in einer angenehmen Höhe wickelst. Sowohl in Fachmärkten als auch online gibt es eine große Auswahl an Modellen, Größen und Farben. Ein Tipp: Für viele Kommoden kannst du online einen Wickelaufsatz kaufen und so eine vorhandene Kommode zum Wickeltisch umrüsten. Natürlich kannst du auch dein Baby auf dem Bett oder auf dem Boden wickeln, aber auf lange Sicht – die Wickelzeit beträgt etwa zwei bis drei Jahre – lohnt sich diese Anschaffung schon sehr. 

Der Wickelplatz für dein Baby kann natürlich überall stehen, ob nun im Kinderzimmer, im Elternschlafzimmer oder auch im Badezimmer. Es gibt da kein richtig oder falsch. Manchmal haben die Eltern auch keine andere Wahl, als den Wickelplatz auf der Waschmaschine einzurichten. Dieser Ort hat einen großen Vorteil: Der Wasserhahn ist in greifbarer Nähe. Ich würde allen Eltern die Anschaffung einer Wickelkommode empfehlen und diese ganz oben auf die Checkliste setzten. 

Babybett, Beistelltisch und Stubenwagen?

Alle Bett-Variationen brauchst du sicherlich nicht zwingend. Letztendlich kommt es aber natürlich auf die Gegebenheiten in eurem zu Hause an. Wenn du in einem Haus wohnst, macht es tatsächlich Sinn, auf jeder Ebene eine sichere Schlaf- beziehungsweise Ablagemöglichkeit zu haben.

Im Grunde brauchst du in einer Wohnung nur ein Bett für dein Kind. Oft ist da ein Beistellbett auf Rädern eine sinnvolle Anschaffung. Da die Kinder – in den meisten Fällen – nicht länger als sechs Monate dort rein passen, ist es nur eine recht kurzfristige Schlafmöglichkeit. Deshalb entscheiden sich einige Eltern gleich für ein "richtiges" Babybett.

Die Empfehlung, dass das Baby die ersten sechs Monate bei den Eltern im Zimmer schläft, kennst du sicherlich. Ob das Babybett direkt am Elternbett steht oder ein normales Kinderbett im Raum steht, ist den Eltern natürlich überlassen. Ein Babybett – welches auch immer – ist auch ein Must-Have der Baby-Erstaustattung.

Ich persönlich finde Beistellbetten sehr empfehlenswert, auch wenn das bedeutet, nach gut sechs Monaten ein weiteres Bett anschaffen zu müssen. Tipp: Es gibt auch Anleitungen, die erklären, wie man ein normales Kinderbett zu einem Beistellbett umbauen kann. So hat man beides in einem, es ist jedoch etwas handwerkliches Geschick gefordert um diese Projekt umzusetzen. 

Und wohin mit dem ganzen Babykram?

Für die Babykleidung, Windeln und alle anderen Babyprodukte brauchst du auf jeden Fall eine Ablagemöglichkeit. Hier eignet sich natürlich die Wickelkommode. Ein Kleiderschrank gehört nicht unbedingt zu den Must-haves für ein Baby dazu. Eine Kommode reicht die erste Zeit auf jeden Fall aus. Einige Eltern machen auch im eigenen Kleiderschrank etwas Platz für das Baby oder räumen eine vorhandene Kommode frei. Hier kannst du kreativ werden um Stauraum für dein Baby zu schaffen oder zu finden. 

Ein gemütlicher Sessel zum Stillen im Babyzimmer sieht toll aus, wird aber eher selten genutzt und ist mehr Deko als eine wirklich sinnvolle Anschaffung. Da das Neugeborene sowieso bei euch schläft, wirst du eher im Elternbett stillen oder füttern. Diese Anschaffung kannst du dir also sparen. Genau so sieht es mit Bettwäsche wie Kopfkissen und Decke für dein Baby aus. Babys sollen immer im Schlafsack schlafen.

In Babygeschäften sind auch immer Himmel oder Nestchen an den Babybetten angebracht. Diese gehören auf die No-Go-Liste, wenn es um den plötzlichen Kindstod geht. Alles was, die Luftzikulation verschlechter als Risikofaktor für den plötzlichen Kindstod. Sobald dein Baby aktiv wird, eignet sich eine Bettrolle oder Bettschlange damit dein Kind sich nicht am Bett stößt. Wenn es um Deko wie typischerweise ein Mobile geht, würde ich immer auf Farben setzen. Denn dein Baby hat sicherlich mehr Freunde an bunten Farben als an einem weißen Mobile.

Wie das Zimmer deines Babys aussieht, liegt natürlich ganz bei dir. Anfänglich ist das Babyzimmer sowieso mehr für die Eltern als für das Baby und das ist auch völlig in Ordnung. Einen Platz für den Neuankömmling vorzubereiten bringt viel Spaß und gehört zum Nestbau einfach dazu. Es macht auch durchaus Sinn, sowohl online als auch in Geschäften nach Möbeln zu schauen.

Auf Plattformen wie Pinterest findetst du auch tolle, manchmal unkonventionelle Ideen der Babyzimmer-Gestaltung. Ob nun ein großes eigenes Zimmer komplett ausgestattet oder ein Wickelplatz im Schlafzimmer der Eltern, deinem Baby ist das ganz egal. Es braucht nicht viel um glücklich zu sein und ein perfektes Zimmer steht bei deinem Neugeborenen definitiv nicht auf der Checkliste.

Unsere Expertin

Franziska Luck lebt und arbeitet in Hamburg. Die ausgebildete Hebamme ist selbst Mutter von zwei Kindern. Sie arbeitet nebenbei als Texterin und bloggt in ihrer Freizeit.

Auf wireltern.de schreibt sie vor allem viel zum Thema Geburtsvorbereitung, Baby und Ernährung.

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Unsere Autorin

Franziska Luck

Unsere Autorin Franziska Luck ist seit 2009 ausgebildete Hebamme. Sie arbeitet in der Metropolregion Hamburg und lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern südlich der Elbe.

Franziska schreibt aufgrund ihres Fachwissens und ihrer langjährigen Erfahrung als Hebamme für wireltern.de vor allem zum Thema: Schwangerschaft, Geburt und Baby.

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