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Babyzimmer-Grundausstattung

Was du wirklich brauchst

Unsere Hebamme Franziska Luck – selbst Mutter zweier Kinder – fasst für dich zusammen, was du wirklich für die Einrichtung deines Babyzimmers brauchst und gibt ein paar sinnvolle Empfehlungen ab.

Sobald du schwanger bist und dich mit dem Thema Baby-Erstausstattung auseinandersetzt, eröffnet sich dir urplötzlich eine völlig neue Welt. Es gibt so viele Dinge, die dein Baby braucht – und ebenso viele, die nicht vonnöten sind...

Ein Babyzimmer einzurichten ist sicherlich für die meisten Eltern ein groß vermerkter und fett unterstrichener Punkt auf der eigens erstellten Baby-Checkliste. Aber nicht alle Familien haben den Platz dafür. Auch für sie gibt es allerdings tolle Möglichkeiten, dem Baby ein Plätzchen im Schlafzimmer und/oder auch im Bad einzuräumen. Der Kreativität sind hier und bei der Auswahl der geeigneten Produkte eigentlich keinerlei Grenzen gesetzt. 

Es gibt jedoch einige Einrichtungsgegenstände, die aus meiner Sicht mit Blick auf die Einrichtung eines Babyzimmers – rein praktisch – fast unverzichtbar sind. Und um genau diese kümmern wir uns im folgenden Artikel.

Ist ein Wickeltisch wirklich nötig?

Ein Wickeltisch gehört grundsätzlich zu den essentiellen Dingen, die du für ein Baby brauchst. Eine Kommode mit Wickelaufsatz, wie "Eliana" vom Kindermöbelhersteller Paidi, kann auch lange nach der Wickelzeit im Kinderzimmer genutzt werden. Die Schubladen der Kommode eignen sich hervorragend, um Dinge wie Windeln oder Kleidung aufzubewahren und zu verstauen. Denn: Einen festen Platz zu haben, wo alle Dinge zum Wickeln und Anziehen liegen, spart einfach Zeit und ist praktisch. Abgesehen davon schont es auch deinen Rücken, wenn du dein Baby in einer angenehmen Höhe wickelst.

Bei "Eliana" wären diese Vorteile beispielsweise allesamt gegeben. Auf dem Wickeltisch selbst sollte eine gepolsterte Auflage vorhanden sein, damit dein Baby darauf gemütlich liegen kann. Am besten sollte alles abwaschbar oder waschbar sein, da auch gerne kleine "Unfälle" auf Wickeltisch, beziehungsweise -kommode passieren können. Ein Kopfschutz für das Baby ist ebenfalls ein sehr wichtiger Punkt, den es bei der Einrichtung zu beachten gilt. Auch hierfür bietet Paidi mit seiner innovativen Umsetzung eine passende Lösung an. Im nun folgenden Video erklären wir euch, wie ihr den Kopschutz ganz einfach selbst anbringen könnt und so euer Baby vor möglichen Kopfverletzungen schützt.

Ein Tipp für kleineres Budget: Für viele Kommoden kannst du im Netz einen passenden Wickelaufsatz kaufen und so eine vorhandene Kommode zum Wickeltisch umrüsten. Natürlich kannst du auch dein Baby auf dem Bett oder auf dem Boden wickeln, aber auf lange Sicht – die Wickelzeit beträgt etwa zwei bis drei Jahre – lohnt sich diese Anschaffung schon sehr. Der Wickelplatz für dein Baby kann natürlich überall stehen, ob nun im eigenen Kinder-, im Elternschlafzimmer oder auch im Badezimmer. Weiter gibt es sowohl in Fachmärkten, als auch online eine große Auswahl an Modellen in unzähligen Farbvariationen. Dies aber nur als Info für visuell sehr anspruchsvolle Eltern. Die Funktionalität des Möbels steht hier defintiv im Vordergrund.

Meine Empfehlung

Es gibt hier kein Richtig oder Falsch. Manchmal haben die Eltern auch keine andere Wahl, als den Wickelplatz auf der Waschmaschine einzurichten. Dieser Ort hat sogar einen großen Vorteil: Der Wasserhahn ist stets in greifbarer Nähe. Ich würde aber allgemein allen Eltern, die die Möglichkeiten haben, die Anschaffung einer Wickelkommode empfehlen und diese ganz oben auf die Checkliste zu setzen. 

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Babybett, Beistelltisch und Stubenwagen?

Alle erdenklichen Bett-Variationen (...glaube mir, die Auswahl ist riesig...) brauchst du sicherlich nicht zwingend. Letzten Endens kommt es aber natürlich auf die Gegebenheiten in eurem Zuhause an. Wenn du in einem Haus wohnst, macht es tatsächlich Sinn, auf jeder Ebene eine sichere Schlaf-, beziehungsweise Ablagemöglichkeit für dein Baby zu haben. In einer Wohnung sieht dies anders aus: Hier brauchst du eigentlich nur ein festes Bett für dein Kind.

Manchmal ist ein Beistellbett auf Rädern eine sinnvolle Anschaffung. Da die Kinder – in den meisten Fällen – aber nicht länger als sechs Monate dort hinein passen, ist es oft nur eine recht kurzfristige Schlafmöglichkeit. Deshalb entscheiden sich viele Eltern direkt für ein "richtiges" Babybett. Paidi hat beispielsweise mit dem Produkt "Carlo" ein mitwachsendes und in seiner Gestaltung sehr variables Modell geschaffen, das sich anhand der Bedürfnisse des Babys stets umstandslos individuell anpassen lässt.* Doch mehr noch: Aufgrund seines innovativen Systems, mit dessen Hilfe das Babybett auch über das Kleinkindalter hinweg stets mitwächst und so die Kleinen auch über die folgenden Jahre treu begleitet, stellen die Betten von Paidi grundsätzlich zuverlässig eine Investition über einen großen Zeitraum dar.**
 

Die Empfehlung, dass das Baby die ersten sechs Monate bei den Eltern im Zimmer schläft, kennst du sicherlich. Ob das Babybett direkt am Elternbett steht oder ein normales Kinderbett im Raum steht, ist den Eltern natürlich überlassen. Ein Babybett – in welcher Ausführung auch immer – ist auch ein Must-Have der Baby-Erstaustattung. Ich persönlich finde mitwachsende Varianten wie "Carlo" sehr empfehlenswert, da dies  auch fortführend genutzt werden können. Paidi hat hier wirklich tolle Lösungen gefunden, um Funktionalität und Design zu vereinen.

Ein kleiner Tipp für Heimwerker: Es gibt im Internet übrigens auch Anleitungen für den Umbau eines normalen Kinderbettes zu einem Beistellbett. So hätte man direkt beides in einem. Der Nachteil: Es ist reichlich handwerkliches Geschick vonnöten, um derartige Projekte akkurat umzusetzen. Dennoch: eine gute DIY-Option.

Und wohin mit dem ganzen Babykram?

Für Babykleidung, Windeln und alle anderen Babyprodukte brauchst du auf jeden Fall eine geeignete Ablagemöglichkeit. Hier eignet sich natürlich die oben beschriebene Wickelkommode. Ein gesonderter Kleiderschrank gehört nicht unbedingt zu den Must-Haves eines Babyzimmer. Eine Kommode wie "Eliana" reicht in der ersten Zeit auf jeden Fall aus. Einige Eltern machen auch im eigenen Kleiderschrank etwas Platz für das Baby oder räumen eine vorhandene Kommode frei. Hier kannst du kreativ werden, um Stauraum für die Utensilien deines Babys zu schaffen oder zu finden. 

Ein gemütlicher Sessel zum Stillen sieht im Babyzimmer toll aus, wird aber eher selten genutzt und ist eher Deko als eine wirklich sinnvolle Anschaffung. Da das Neugeborene sowieso bei euch schläft, wirst du eher im Elternbett stillen oder füttern. Diese Anschaffung kannst du dir bei eingeschränkten finanziellen Mitteln durchaus sparen. Genau so sieht es mit Bettwäsche wie Kopfkissen und Decke für dein Baby aus. Es gilt: Babys sollten eigentlich immer im Schlafsack schlafen.

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Darauf solltet ihr achten

In Babygeschäften sind oft Himmel oder Nestchen an den Babybetten angebracht. Diese gehören meiner Meinung nach auf die No-Go-Liste (!). All jene Dinge, welche die Luftzirkulation rund um das schlafende Baby verschlechtern, sind als Risikofaktor für den plötzlichen Kindstod einzustufen und fallen daher raus. Sobald es aktiver wird, eignet sich eine Bettrolle oder -schlange als Schutz, damit dein Kind sich nicht am Bettchen stößt. Sicherheit geht hier definitiv vor. Wenn es um schöne Deko wie ein sogenanntes Mobile geht, würde ich immer auf Farben setzen. Denn dein Baby hat sicherlich mehr Freude an bunten Farben als an einem schlichten weißen Mobile.

Fazit und Tipps

Wie das Zimmer deines Babys letztlich aussieht, liegt natürlich ganz bei dir. Anfänglich ist das Babyzimmer sowieso mehr für die Eltern als für das Baby von großer Bedeutung und das ist auch völlig in Ordnung. Einen Platz für den Neuankömmling vorzubereiten, bringt viel Spaß und gehört zum Nestbau einfach dazu. Es macht auch durchaus Sinn, sowohl online, als auch in Geschäften nach Möbeln zu schauen.

Auf Plattformen wie Pinterest und Instagram findest du auch tolle, manchmal unkonventionelle Ideen der Babyzimmer-Gestaltung. Auf jeden Fall den einen oder anderen Blick wert. Es gilt jedoch: Ob nun ein großes eigenes Zimmer, komplett möbliert und  mit jeglichem Krimskrams ausgestattet oder ein einfacher Wickelplatz im Schlafzimmer der Eltern: deinem Baby ist das ganz egal. Es braucht – gerade anfangs –  nicht viel, um glücklich zu sein und ein perfektes Zimmer steht bei deinem Neugeborenen definitiv nicht auf der Checkliste.

Auszeichnungen und Prädikate

*Das Programm "Carlo" wurde übrigens 2017 mit dem "1st Steps Consumer Award" ausgezeichnet

**Das Kinderbett "Fiona" wurde im Hinblick auf die Aspekte Sicherheit, Verarbeitung und Handhabung von Öko-Test mit der Note "sehr gut" bewertet (7/2016)

Unsere Expertin

Franziska Luck lebt und arbeitet in Hamburg. Die ausgebildete Hebamme ist selbst Mutter von zwei Kindern. Sie arbeitet nebenbei als Texterin und bloggt in ihrer Freizeit.

Auf wireltern.de schreibt sie vor allem viel zum Thema Geburtsvorbereitung, Baby und Ernährung.

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Unsere Autorin

Franziska Luck

Unsere Autorin Franziska Luck ist seit 2009 ausgebildete Hebamme. Sie arbeitet in der Metropolregion Hamburg und lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern südlich der Elbe.

Franziska schreibt aufgrund ihres Fachwissens und ihrer langjährigen Erfahrung als Hebamme für wireltern.de vor allem zum Thema: Schwangerschaft, Geburt und Baby.

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