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AnzeigeFolgemilch und Beikost

Das Beste nach der Muttermilch

In keiner anderen Phase des Lebens wächst und entwickelt sich ein Mensch so rasch wie in den ersten zwölf Monaten. Deshalb ist es so extrem wichtig, dass dein Kind auch eine Ernährung mit sämtlichen lebenswichtigen Bausteinen bekommt. Die sorgt nicht nur für die körperliche Gesundheit, sondern fördert auch die geistigen Fähigkeiten.

Von der Mutter- oder Babymilch über die Beikost bis zur festen Nahrung ist es für Mama und Baby ein Weg voller Herausforderungen. Das Beste für dein Baby: Muttermilch enthält alle richtig dosierten Nährstoffe und passt sich in ihrer Zusammensetzung ständig den Bedürfnissen des Babys an. Sie enthält Fettsäuren, die für die Gehirnentwicklung wichtig sind und die ein Kind erst ab dem vierten Lebensmonat selbst bilden kann. Die von der Mutter ans Kind weitergegebenen Abwehrstoffe unterstützen das Immunsystem, beugen Infektionen vor und mindern das Risiko von Allergien.

Zudem werden auch Probiotika übertragen, die helfen, eine gesunde Darmflora aufzubauen. Denn das Bakterienmuster, mit dem die Darmwand besiedelt ist, hat einen entscheidenden Einfluss auf die Immunkräfte zum Schutz vor Krankheiten und Allergien. Aktuelle Forschungen haben gezeigt, dass Muttermilch neben probiotischen Milchsäurekulturen auch präbiotische Ballaststoffe beinhaltet, also das "Futter" für die gesundheitsfördernden Keime.

Milchnahrung für Säuglinge: nach dem Vorbild der Natur

Mütter, die nicht mehr stillen wollen oder Stillprobleme haben, können ihrem Kind Babymilch geben. Säuglingsnahrung kann sehr einfach aus einem Milchpulver und abgekochtem Wasser zubereitet werden und enthält alle wichtigen Nähr- und Mineralstoffe. Sie wird zwar auf der Basis von Kuhmilch hergestellt, dabei aber so verändert, dass sie einem Baby gut bekommt. Da die Menge an Eiweiß aus Kuhmilch die Nieren eines Babys überfordern würde, wird der Eiweißgehalt durch moderne Herstellungsverfahren auf ein bekömmliches Maß reduziert. Pre-Milch ist der Muttermilch weitgehend nachempfunden und darf keine anderen Kohlenhydrate als Laktose (Milchzucker) enthalten. Deshalb ist sie ähnlich dünnflüssig und du darfst sie so oft geben, wie dein Baby Hunger anmeldet. 

Folgemilch nach dem sechsten Lebensmonat

Auch die enthaltenen Fette stimmen mit denen in Muttermilch weitgehend überein. Die langkettigen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren (LCP) sind in den ersten Lebensmonaten besonders wichtig für die Entwicklung von Gehirn und Sehvermögen. Babys können mit Pre-Milch das ganze erste Lebenshalbjahr hindurch gefüttert werden. Nach dem sechsten Monat geben viele Mütter aber lieber Folgemilch. Sie ist ideal auf die Nährwertbedürfnisse des Beikostalters abgestimmt und enthält deutlich mehr Eisen als Pre-Milch. Außerdem macht sie aufgrund der verwendeten Stärke besser satt. Wenn schließlich die Beikost beginnt, sollte dein Baby allmählich lernen, aus Becher oder Tasse zu trinken. Das schont auch die ersten Zähnchen, die sich in dieser Zeit ihren Weg bahnen.

Babynahrung, die zu deinem Kleinen passt

Was muss eine Milch "leisten", die z. B. nach dem Stillen gefüttert wird? Wichtig sind gute Verträglichkeit und die Qualität der Inhaltsstoffe. Und die Milch sollte dem Vorbild der Natur möglichst nahekommen. Dabei spielen sorgfältig ausgewählte Bio-Zutaten und eine besondere Kombination aus wertvollen Inhaltsstoffen, wie sie z. B. in der "HiPP Combiotik"-Folgemilch enthalten sind, eine entscheidende Rolle. Hervorzuheben sind hierbei natürliche Milchsäurekulturen, die ursprünglich aus Muttermilch gewonnen wurden. Darüber hinaus enthält "HiPP Combiotik" Omega-3-Fettsäuren, die die Entwicklung von Gehirn- und Nervenzellen fördern, sowie Eisen für die geistige Entwicklung. Außerdem unterstützen die Vitamine A, C und D das Immunsystem auf natürliche Weise. Seit vielen Jahren engagiert sich HiPP in der Muttermilch- und Milchnahrungsforschung, gemeinsam mit Wissenschaftlern und Experten. Das Ziel ist die stetige Weiterentwicklung von Babynahrung, aufbauend auf neuesten Erkenntnissen. Damit Babys genau das bekommen, was sie für eine gesunde Entwicklung und einen guten Start in eine glückliche Zukunft brauchen.

Für Babys mit Allergierisiko

Wenn Mama, Papa oder Geschwister eines Babys von Allergien betroffen sind, sollte das Kind in den ersten vier Lebensmonaten möglichst Muttermilch bekommen. Geht das nicht, benötigt das Baby sogenannte HA-Nahrung. HA steht dabei für "hypoallergen", also geringes Risiko, eine Allergie auszulösen. Die entscheidenden Allergieauslöser sind immer Eiweiße, wie bei Babymilch das Milcheiweiß. In hypoallergener Nahrung sind die Eiweiße durch ein spezielles Verfahren so aufgespalten, dass die dadurch entstandenen Bruchstücke vom Immunsystem des Babys nicht als feindliche Stoffe angesehen werden, die es zu bekämpfen gilt. Der chemische Ausdruck für die Zerlegung der Eiweiße heißt "hydrolisiert". Eine Garantie dafür, dass man mit HA-Nahrungen eine Allergie vermeiden kann, gibt es leider nicht. Sie können aber das Risiko, dass die Allergie schon früh zum Ausbruch kommt, verringern. Das allein lohnt sich.

Für Babys, die bereits eine Kuhmilchallergie entwickelt haben, ist das Eiweiß in der HA-Babynahrung noch immer nicht ausreichend zerkleinert. Sie brauchen eine Spezialmilch aus der Apotheke.

Neben dem Milcheiweiß spielt auch die kindliche Darmflora eine wichtige Rolle im Kampf gegen Allergien. Sie enthält mit Allergie in der Regel mehr unerwünschte Bakterien, während die Anzahl der guten Milchsäurebakterien geringer ist als bei nicht allergischen Kindern. Eine gesunde Darmflora hat also entscheidenden Einfluss auf die Vermeidung von Allergien. Daher sollte HA-Nahrung auch natürliche Milchsäurekulturen enthalten, wie zum Beispiel die "HiPP HA Combiotik"-Folgenahrung.

Langsam umstellen auf Babybrei

Abhängig vom Entwicklungsstand deines Babys solltest du nach WHO-Empfehlung ab dem sechsten Lebensmonat mit der Beikost anfangen. Bei nicht gestillten Kindern kann es frühestens ab dem vierten Monat losgehen. Um den wachsenden Nährstoff- und Energiebedarf deines Babys zu decken, reichen dann Muttermilch oder Pre-Nahrung allein manchmal nicht mehr aus. Die Verdauung deines Kleinen muss allerdings behutsam an die feste Nahrung gewöhnt werden, daher solltest du möglichst langsam umstellen und zunächst weiterhin Muttermilch oder Milchnahrung geben.

Während du nach und nach den Beikostanteil erhöhst, reduzierst du die Milchgabe. Der erste Brei aus Gemüse, Kartoffeln und Fleisch versorgt dein Kind jetzt mit viel wichtigem Eisen. Übrigens: Ausreichend Flüssigkeit bleibt auch nach der Milch weiterhin ein großes Thema für dein Kleines – zu den Breimahlzeiten sollte es immer viel trinken, am besten stilles Wasser.

Gut ist, wenn dein Kleines bis zum ersten Geburtstag ein, zwei reine Gemüsearten und zwei bis drei Obstarten kennengelernt hat. Mehr Vielfalt darf, muss aber nicht sein. Die meisten Kinder beschäftigt zu Anfang sowieso mehr die Technik des Essens, während es vor allem mit den Sinnen lernt. Wichtig ist, mit der richtigen Sorte anzufangen – und am besten nur ein Gemüse zu füttern. Oft is das Pastinake oder Karotte. Die kannst du selbst zubereiten oder du nimmst ein Gläschen (z. B. "HiPP Dulcis" mit einer eigens gezüchtete Bio-Karotte, die mild-süßlich schmeckt und an Milch erinnnert). Wenn das Kleine den ersten Brei gut verträgt, könnt ihr es mit weiteren Sorten versuchen. Früchte, auch aus dem Gläschen, sind anschließend als Nachtisch bestens geeignet.

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