Wickeln Tipps für Wickelanfänger

Pipi-Tipi, Küchenrolle und tanzende Elfen – Tipps fürs Wickeln von einer Zweifach-Mama.

Pipi-Tipi, Küchenrolle und tanzende Elfen – ja, tatsächlich sind dies drei Dinge, welche für unsere Wickelroutine stehen. Zugegeben, es klingt ein wenig verrückt, aber so ist er, der Alltag mit meinen zwei Kindern. Herrlich verrückt, manchmal auch anstrengend und vor allem eines: schön. Schön finden wir beispielsweise auch die zahlreichen Wickeleinheiten innerhalb von 24 Stunden, und da kommen so einige zusammen.

Unser Wickeltisch

Wir haben uns gegen einen klassischen Wickeltisch entschieden und einfach einen Aufsatz für unsere Kommode vom Schweden gebaut. Wer kein ambitionierter Handwerker ist, kann solch einen Wickelaufsatz auch über das Internet bestellen. Der Vorteil: Benötigen wir keinen Wickeltisch mehr, bauen wir den Aufsatz ab, und die Kommode leistet weiterhin gute Dienste. 

Pflegeprodukte fürs Wickeln und andere Helferchen

Ein Pipi-Tipi sorgt beim Wickeln dafür, dass Mama und Papa nichts abbekommen

Hier unterteile ich am besten in „Baby“ und „zweijähriges Kind“, denn was die Pflegeprodukte betrifft, unterscheidet es sich bei uns doch sehr. Gerade für die Anfangszeit lautet unser Motto „weniger ist mehr“. Nein, nicht weniger Windeln wechseln, sondern weniger Produkte. Zum Saubermachen nutzen wir lediglich warmes Wasser und Wattepads oder auch waschbare kleine Läppchen. Sollten wir dennoch mal etwas zusätzliche Pflege benötigen, greifen wir auf naturreines Mandelöl zurück. Ein kleiner Tipp: bei leicht geröteten Babypos einfach ein bisschen Heilwolle in die Windel legen.

Auch ein klasse Helferlein (gerade bei Jungs) ist ein sogenanntes Pipi-Tipi. Das kleine Zelt sorgt dafür, dass Mama oder Papa nicht getroffen werden. Beim Großen nutzen wir für das Waschen klassische Feuchttücher. Ich glaube, er war ein Jahr alt, als ich von Wasser und Watte auf Tücher umgestiegen bin.

2.000-mal Wickeln

Man muss es sich mal vorstellen, pro Jahr wickelt man sein Kind über 2.000-mal! Man verbringt also viel Zeit vor dem Wickeltisch, weshalb man diese Zeit auf alle Fälle schön gestalten sollte. Mit Zeit und Muße, damit die Kleinen sich wohlfühlen und das Wickeln für niemanden zur Last wird. Natürlich darf man es auch mal eilig haben, solange man sich beim nächsten Mal wieder mehr Zeit nimmt.

Ein Highlight ist das Mobile, das über dem Wickeltisch hängt. Unser kleiner Racker hat es bereits entdeckt und schaut gebannt den Elfen beim Tanzen zu.

Wickeln untewegs

Für unterwegs habe ich zwei kleine Täschchen (pro Bub eines) mit den wichtigsten Wickelutensilien. Eine Wickeltasche nutze ich nicht, ich nehme eine ganz normale, große Handtasche. Darin verstaue ich die kleinen Wickelbeutel.

Natürlich gibt es zahlreiche Wickelroutinen und Wickelgewohnheiten. Jede Familie muss die für sie Passende finden und vielleicht auch mal optimieren.

Unsere Wickel-Autorin

Wickel-Autorin, Zweifachmama und Bloggerin Frauke Heinzler

Frauke Heinzler ist Mama von zwei Jungen und Bloggerin (www.ekulele.de).
Den vollständigen Artikel zu ihren Wickelerfahrungen lest ihr auf der Seite mamablog.aldi-sued.de

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