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Eine Übersicht
Welches Spielzeug für welches Alter?

Welches Spielzeug für den Nachwuchs infrage kommt, hängt von seiner Entwicklung ab. Eine Übersicht.

In den folgenden Lebensmonaten …

... erweitert das Baby sein Entdeckunggebiet und verfeinert seine psychomotorischen Fähigkeiten. Spielzeuge wie Rasseln entwickeln den Tastsinn und stimulieren die 
auditiven Fähigkeiten sowie die Koordination
der Bewegungen.

Das Neugeborene …

… beginnt über seine Sinne, eine Verbindung zu seiner Umwelt herzustellen: Das Sehen von farbigen Objekten in der Nähe oder das 
Hören von Tönen stellen wichtige Stimulatoren für die Entwicklung dar.

Ab neun Monaten …

... entdeckt das Kind das Vergnügen, sich auszudrücken und zu kommunizieren. Es achtet jetzt besonders auf Töne und Klänge und versucht, sie nachzuahmen. In dieser Phase sind musikalische Spielzeuge sinnvoll. Auch erste Steckspielzeuge eignen sich für diese Altersgruppe, weil Stapeln, Teilen und Ordnen beim Erlernen von Konzepten wie Form, Größe und Zuordnung helfen. Das Kind beginnt zu krabbeln und liebt Spielzeuge, die es schieben, ziehen und rollen lassen kann.

Nach sechs Monaten ...

... beginnt das Kind, präzisere Bewegungen auszuführen. Es greift nach den Objekten in seiner Nähe, ist in der Lage zu sitzen, und beginnt, sich mit den ersten Spielen zu beschäftigen (zum 
Beispiel Kreisel).

Mit etwa zwölf Monaten …

... beginnt der Nachwuchs, sich selbstständig zu bewegen – erst krabbelnd und bald mit den ersten Schritten. Ab sofort benötigt das Kind Spielzeug, das ihm ermöglicht, seine Umgebung zu erkunden und ihm hilft, seine motorischen Fähigkeiten zu verbessern.

Nach 18 Monaten …

… kann es sich langsam die Auswirkungen seines Handelns vorstellen und liebt Spiele, beidenen es das Handeln bestimmt: etwa beim Fahren eines Spielzeugautos, beim Werfen eines Balls oder bei der Interaktion mit Gegenständen, die auf Befehle reagieren.

Nach 24 Monaten …

… müssen die Spiele zum Erfinden von Rollen und Situationen anregen und mit Fantasie die Realität der Erwachsenen nachbilden. Das Kind gibt dem Spiel jetzt eine Seele. Das Spiel beginnt, einen 
sozialen Charakter anzunehmen.

Unsere Expertin

Dottoressa Emanuela Iacchia, Entwicklungspsychologin und Psychotherapeutin, Osservatoria Chiccho, Baby Research Center, Italien

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