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Achtsamkeit tut gut

Mit einem Neugeborenen zuhause ist alles anders. Beachtenswert: Wie gezielte Aufmerksamkeit und ein neues Bewusstsein helfen können, ganz bei seinem Kind und sich selbst anzukommen.

Ob beim Spielen, Stillen, Schauen und allem, was sie tun: Babys sind ganz bei sich und gehen auf im Moment auf. Wenn auch unbewusst, sind sie
wahre Achtsamkeitswunder! Im genauen Beobachten, Spüren des kleinen Körpers, Einatmen des Duftes, Streicheln und Entdecken jeder kleinen Falte des Babys fällt es auch frischgebackenen Eltern intuitiv leicht, achtsam zu sein. Diese konzentrierte Aufmerksamkeit auf das neue Kleine bewegt sie zur Entschleunigung, das Baby kennenzulernen und eine gute Eltern-Kind-Beziehung aufzubauen.

Entschleunigen und fokussiert das Neue erleben

Autorin Amber Hatch beschreibt in ihrem Buch "Achtsam Eltern sein. Für ein gelassenes und glückliches Familienleben" diese Langsamkeit, die idealerweise dazu führt, jede Aufgabe mit Kind bewusster wahrzunehmen. Das von vielen Müttern erlebte Gefühl der Einsamkeit mit dem Erstgeborenen lässt sie jetzt auch auf sich selbst mehr achten. Frühere Aktivitäten und Kontakte fallen mit einem Schlag weg und jetzt liegt die Kunst darin, selbst zu innerer Ruhe zu finden und die Babyzeit vom Füttern bis Windelwechseln bewusst zu erleben und zu genießen.

Achtsam durch die Wehen

Sogar bei heftigen Geburtswehen kann eine achtsame Einstellung helfen. Die Autorin beschreibt ihre eigene Erfahrung als "Loslassen der Gedanken", das sie zu etwas ganz Besonderen geführt habe. Sie hatte es während der Geburt geschafft, sich statt auf angstmachende Gedanken ganz auf die Wehen selbst zu konzentrieren. Anstatt in der Kontrolle konnte Hatch so in Hingabe und Demut Sicherheit  finden und die Realität annehmen.

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Stillen als pure Achtsamkeit

Besonders das Stillen bietet sich als Ausdruck der Achtsamkeit an. Dabei ist es wichtig, sich bewusst auf den gegenwärtigen Augenblick zu konzentrieren. Wer sich selbst, die intensive Körpernähe, das Sitzen, sich Berühren, das Atmen, das Saugen und Schlucken des Babys konzentriert erlebt, kann sich entspannen und die positive Wirkung auf Körper und Seele spüren.

Auch mal Unruhe zulassen

Wenn dein Baby schreit, wirst du es intuitiv trösten, auf den Arm nehmen und ver- suchen, es sanft zu beruhigen. Natürlich wünschst du dir, dass es schnell aufhört. Autorin Amber Hatch empfiehlt, sich in solchen Situationen zu entspannen und das Schreien auch mal zuzulassen. So vermittelst du dem Kind, dass auch negative Gefühle normal sind und du es auch in seiner Unruhe akzeptierst. Wichtig ist, sich dabei nicht zu verkrampfen oder selber wütend zu werden, nur so kann sich auch das Kleine schneller wieder beruhigen.

Die Distanz zum inneren Drama

Ein hohes Stresslevel in der Familie, ist Amber Hatch zufolge in erster Linie Einstellungssache. Die Kraft liegt darin, ruhig zu bleiben, eine "innere Distanz zum eigenen Drama" zu entwickeln, die Kinder nicht mit dem persönlichen Druck anzustecken und den Alltag gelassener zu meistern. Indem man sich auf den eigenen Atem konzentriert und die Gedanken nicht abweichen lässt, kann man sich vollkommen auf den gegenwärtigen Moment einlassen. Diese Haltung beschreibt die Autorin als einen erlernbaren Prozess. Schritt für Schritt die Achtsamkeit in den Alltag einziehen zu lassen, tut dem Kind und der ganzen Familie gut.

Babymassage mit natürlichem Pflegeöl

Hebamme und Mutter Christina Hinderlich empfiehlt, sich ausreichend Zeit für die Babypflege zu nehmen und sie als wertvolle gemeinsame Zeit der Eltern- Kind-Bindung zu betrachten. Dein kleiner Engel wird dich aufmerksam beobachten, während du ihm mit deinen Worten, Gesten und Berührungen Liebe, Vertrauen und Geborgenheit schenkst. Die Pflege deines Babys ist ein wichtiger Teil eurer Beziehung. Expertin Christina Hinderlich empfiehlt für die Babymassage ein Pflegeeöl aus sorgfältig ausgesuchten, rein natürlichen Inhaltstoffen. Natürliche Öle sind im Vergleich zu Mineralölen reich an Vitalstoffen wie essenziellen Fettsäuren, die das Baby wohlig warm einhüllen und den Aufbau der hauteigenen Schutzschicht unterstützen. Diese kostbaren Essenzen sind ein wichtiger Bestandteil der Babypflege z. B. von der renommierten Firma Weleda. Seit 60 Jahren bewährt: Das "Calendula Pflegeöl parfümfrei" besteht aus reinem Bio-Sesamöl sowie einem Auszug aus Calendula-Blüten und trägt zur hochwertigen Babypflege bei.

Experten-Tipp

„Bei der Pflege deines Babys ist es nicht nur wichtig, womit du es pflegt, sondern auch, wie. Nimm dir, wann immer es möglich ist, ausreichend Zeit, um mit Ruhe und Konzentration bei deinem Baby zu sein. Lass dich nicht durch einen laufenden Fernseher, einen Anruf oder andere Personen ablenken, sondern begleite jede Handlung zugewandt mit Worten, Gesten oder Berührungen. Eine liebevolle Babymassage ist ein schönes Pflegeritual, um die Beziehung und das Band zwischen dir und deinem Baby zu stärken. Denn Berührungen schenken Liebe, Vertrauen und Geborgenheit. Durch die Massage hilfst du deinem Kind sich und seine Umwelt kennenzulernen.“
 

Unsere Expertin: Christina Hinderlich

Hebamme, Dipl.-Pflegewissenschaftlerin und Mutter von drei Kindern. Seit 2008 arbeitet sie bei Weleda.

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Unsere Autorin

Jana Kalla

Jana Kalla ist freiberufliche Journalistin und war viele Jahre lang hauptsächlich im Beauty-Kosmos unterwegs.

Seit sie einen eigenen kleinen Sohn hat, ist ihr Leben nicht nur um einiges turbulenter geworden, es hat auch dazu geführt, dass sie ihr Themenspektrum erweitert hat. Und was könnte es Schöneres geben, als über Windeln und Wimperntusche zu schreiben?

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