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Dreimonatskoliken: Bye-bye Bauchweh

Dreimonatskoliken sind unberechenbar und für dein Baby zum Schreien. Wir zeigen dir, was die Beschwerden lindern kann.

Die ersten Monate mit einem Neugeborenen kosten Eltern und Kind viel Kraft. Das Baby muss jeden Tag so viel neue Eindrücke verarbeiten, während Mama und Papa sich auf seine Bedürfnisse einstellen. Spontane Schreiattacken, erschwertes Einschlafen und häufiges Aufwachen stehen oft an der Tagesordnung. Jetzt heißt es Ruhe bewahren. Dein Kind muss erst seinen Schlafwach-Rhythmus finden. Zudem ist die neue Nahrung in den ersten Wochen für den Magen-Darm-Trakt eine große Herausforderung. Der Darm braucht ein wenig Zeit, um sich an Muttermilch oder Fertigmilch zu gewöhnen. Bauchschmerzen und Unwohlsein treten häufig ganz plötzlich auf, oft schon in der zweiten Lebenswoche des Säuglings, und verschwinden nach etwa drei Monaten ebenso plötzlich wieder.  Jungen leiden häufiger an den Symptomen von Dreimonatskoliken als Mädchen. Die Schmerzattacken treten vermehrt am frühen Abend auf und äußern sich durch langanhaltendes, oft stundenlanges Weinen. Dabei werden die Beinchen abwechselnd angezogen und gestreckt. Was jetzt hilft? Da tickt jedes Baby anders und junge Eltern können nur durch Ausprobieren Maßnahmen zur Linderung herausfinden. Ganz wichtig: Befrei dich von Schuldgefühlen! Das Schreien ist für dein Baby zunächst die einzige Möglichkeit, seinen Schmerz mitzuteilen. 

So kannst Du deinem Baby bei Dreimonatskoliken helfen

Ein ruhiger Tagesablauf mit viel Routine und Schlaf lassen Babys zur Ruhe kommen. Bei Blähungen und Bauchkrämpfen solltest du die Ernährung im Blick behalten. Achte darauf, dass dein Baby ausreichend trinkt und anschließend aufstößt. Luft im Bauch führt zu Bauchschmerzen und Blähungen – sowohl bei gestillten Kindern und Babys, die mit der Flasche gefüttert werden. Lass dir von deiner Hebamme zeigen, wie dein Baby richtig an der Brust trinken kann oder wie du das Fläschchen geben solltest. Verzichte während der Stillzeit zudem auf Bohnen, Kohl, Zwiebeln und andere blähende Lebensmittel sowie auf scharfe Gewürze. 

Falls sich die Symptome nicht bessern, solltest du in jedem Fall mit deinem Baby zum Kinderarzt gehen. In seltenen Fällen kann eine Kuhmilchallergie vorliegen, so dass du eine Spezialnahrung füttern solltest. Manchmal kann auch eine Fehlhaltung beim Kind zu starken Schmerzen führen – hier hilft meistens eine manuelle Therapie beim Osteopathen. Naturarzneimittel wie die sanfte Arzneimittel von Wala, lindern schon bei Säuglingen zuverlässig Beschwerden wie Bauchweh.

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8 Tipps, die dein Baby beruhigen

  1. Wichtig ist, deinem Kind einen Rhythmus vorzuleben. Ein geregelter Tagesablauf mit regelmäßigen Still- und Schlafenszeiten bewähren sich. Nach längeren Wachphasen mit vielen Eindrücken ist es dankbar für eine Ruhepause.
  2. Wärmespender wirken ausgleichend. Mit einem warmen Traubenkernsäckchen, Wollunterwäsche und -söckchen oder Schlafsack fühlt sich dein Baby so geborgen wie in deinem Bauch. Auch ein warmes Bad kann Linderung bei Dreimonatskoliken verschaffen.
  3. Das Verdauungssystem muss sich erst einspielen. Eine kleine Massage trägt zur Entspannung bei: Dazu im Uhrzeigersinn mit den Fingern und hochwertigem Pflanzenöl sanft über Babys Bauch gleiten. Oder die angewinkelten Beinchen deines Babys ca. zehn bis 15 Mal sanft in Richtung Oberkörper schieben. Auch so lösen sich unangenehme Blähungen
  4. Säuglinge verbringen die erste Zeit überwiegend schlafend. Gut ist, wenn jetzt die ganze Familie zur Ruhe kommt: Mit weniger Reizen findet das Baby besser seinen Rhythmus.
  5. Schon kleine Babys lieben die Wiederholung. Kleine Abendrituale wie ein Lied bewähren sich, die ganz selbstverständlich und immer gleich zur selben Zeit den Tag beschließen.
  6. Bewährt bei Bauchschmerzen: Für den Fliegergriff legst du dein Kleines bäuchlings auf deinen Unterarm, während sein Köpfchen in deiner Armbeuge ruht. Mit der freien Hand das Baby streicheln. In der Fliegerstellung bekommt das Baby von vorne und hinten Wärme. Außerdem kann sich so die Luft besser lösen.
  7. Babys lieben es, wenn auch ihre Eltern entspannt sind, da sich ihre Nervosität leicht überträgt. Also Hektik raus und für alles mit Baby viel Zeit einplanen!
  8. Bei Babys, die mit der Flasche gefüttert werden, etwas gekochten Fenchel-, Kamillen- oder Kümmeltee in eine Schüssel geben, dann das Milchpulver einrühren und anschließend alles ins Fläschchen geben.

Gesund werden – mit Heilkräften aus der Natur

Von Bauchweh, über Fieber und Husten bis zum wunden Po: kleine Wehwehchen gehören zum Großwerden dazu. Und weil Mama und Papa ihr Kind beim nachhaltigen Gesundwerden so gut es geht unterstützen möchten, können sie gut auf sanfte Naturarzneimittel von Wala setzen. Die Experten für natürliche Kindergesundheit bieten für fast alle Beschwerden bewährte Arzneimittel, die leicht zu verwenden und bereits ab dem Säuglingsalter zuverlässig und gut verträglich sind.

Wala-Arzneimittel basieren auf handverlesenen Natursubstanzen aus dem eigenen, nach Demeter-Richtlinien bewirtschafteten Heilpflanzengarten. Seit über 80 Jahren werden diese Wirkstoffe mit höchster Sorgfalt weiterverarbeitet. Dank eines einzigartigen Herstellungsverfahrens sind Wala-Naturarzneimittel zur Einnahme alkoholfrei und damit auch schon bei den Kleinsten anwendbar. Weitere Therapien und Tipps unter walaarzneimittel.de und baeuchleinfreunde.de

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Unsere Autorin

Jana Kalla

Jana Kalla ist freiberufliche Journalistin und war viele Jahre lang hauptsächlich im Beauty-Kosmos unterwegs.

Seit sie einen eigenen kleinen Sohn hat, ist ihr Leben nicht nur um einiges turbulenter geworden, es hat auch dazu geführt, dass sie ihr Themenspektrum erweitert hat. Und was könnte es Schöneres geben, als über Windeln und Wimperntusche zu schreiben?

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