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Babyhautpflege

Sensible Schutzhülle

Die Haut eines Kleinkinds ist dreimal so dünn wie die eines Erwachsenen. Kein Wunder, dass sie eine besondere Pflege braucht.

Pflanzenöl nimmt die Babyhaut viel leichter auf

Die sogenannte Käseschmiere  schützt im Bauch der Mutter das Kind vor äußeren Einflüssen. Doch ist diese Hülle nach der Geburt einmal abgewaschen, ist die junge Babyhaut auf sich allein gestellt. Babys Haut ist noch wunderbar weich, da sie viel dünner als die Haut Erwachsener ist. Allerdings neigt sie auch zu Trockenheit, denn ihre Talgdrüsen sind noch nicht vollständig ausgebildet. Insgesamt ist die Haut eines Säuglings sehr durchlässig und es wichtig, die tägliche Pflege auf die Bedürfnisse dieser feinfühligen Schutzhülle abzustimmen.

Auch wenn die Regale im Drogeriemarkt etwas anderes signalisieren: Babys benötigen anfangs nur wenige Pflegeprodukte. Cremes oder Lotionen auf Basis hochwertiger Pflanzenöle sind die richtige Wahl. Die Babyhaut nimmt sie leichter auf. Um den Windelbereich zu pflegen und Schmutz- oder Cremereste zu entfernen, hat sich ein unparfümiertes Pflanzenöl bewährt. Eine leichte Creme mit Pflanzenölen eignet sich ansonsten für die tägliche Pflege und bewahrt die Haut vor Trockenheit. 

 

Baden in Maßen

Auch wenn ein warmes Bad ein schönes Ritual vor dem Schlafengehen ist: Ein bis zwei Mal wöchentlich bei Körpertemperatur zu baden reicht völlig aus. Fünf bis sieben Minuten sind genug, denn jedes Bad entzieht der Babyhaut Fett und Feuchtigkeit. Das Badewasser braucht keinen Zusatz. Auch der kleine Haarschopf benötigt noch keine Shampoowäsche. Es ist anfangs ausreichend, das Köpfchen mit Wasser und einem weichen Schwamm zu waschen. Wird die Haarpracht langsam dichter, kommt ein mildes Shampoo zum Einsatz. 

 

Zum Schreien: Windeldermatitis tut weh – aber lässt sich lindern

Fast jeder Säugling hat in seiner Windelzeit einmal mit einer wunden Kehrseite zu kämpfen. In der Windel ist Babys Po nämlich fast luftdicht verpackt. Kot und Urin reizen die Haut zusätzlich und es entsteht ein idealer Nährboden für Bakterien und Pilze. Die nässende Haut juckt und schuppt sich – das ist unangenehm für das Baby und tut weh. 

Schnelles Handeln kann nun Schlimmeres verhindern. Also. Windel ab! Das Kind sollte so „unten ohne“ strampeln, denn der entzündete Po braucht jetzt Licht und Luft. Und die Windeln müssen häufig gewechselt werden. Den Po am besten nur mit einem frischen Waschlappen und Wasser reinigen. Danach  die Windelregion sanft trocken tupfen. Eine Creme mit Zinkoxid-Zusatz unterstützt den Heilungsprozess.

 

Schorf – was hilft?

Das seborrische Ekzem („Milchschorf”) tritt ab 3. Lebensmonat auf. Es ist keine Entzündung, sondern beruht auf zu starker Talgproduktion. Mit ein bisschen einmassiertem Öl verschwindet der Schorf meist von allein. Weitere Tipps findest du unter https://www.wireltern.de/gesundheit-ernaehrung/expertenwissen/babypflege.html

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